(arw) Vor dem Fest trafen sich die Gläubigen zum Freiluftgottesdienst mit Pater Rafau vor der imposanten Kulisse der Granitfelsen des Schlossbergs. Erstmals wurde dafür und für die späteren Tanzeinlagen eine Bühne errichtet. Die Blaskapelle Gerhard Träger begleitete den Gedenkgottesdienst im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. In seiner Predigt kritisierte Rafau, dass wir uns immer mehr von Gott entfernen. "Doch wir müssen diesen Geist Gottes immer wieder empfangen." In diesem geist möge auch die Freundschaft zwischen Böhmen und Bayern wachsen.
Unter den Augen der zahlreichen Besucher zapfte Bürgermeister Markus Ludwig das erste Fass Bier der Privatbrauerei Chodová Planá an. Kein Tropfen ging daneben. Beobachter waren dabei unter anderem Altbürgermeister Boris Damzog und der Chef der Privatbrauerei Jurí Plevká. Mit einen Schuss aus dem Handböller durch Johann Grünauer wurde das bayerisch-böhmische Bierfest eröffnet. Zum Frühschoppen gab es Weißwürste.
Erstmals hatte man zum Frühtanz geladen. Kaum hatte die Kapelle Träger die ersten Tanzmelodien gespielt, traten die einige Paare auf die Bühne, wenn es auch zum größten Teil Damen waren. Mittlerweile füllte sich nicht nur der Festplatz hinter der Salvatorkirche, sondern auch die Bühne. Solche Musik und zugleich Tanzen dazu, findet man fast nicht mehr, so eine ältere Tänzerin. Zu Mittag gab es Rollbraten mit böhmischen Knödeln, Kraut- und Kartoffelsalat, den die Grenadiere servierten.
Am Nachmittag stand eine große Auswahl an der Kuchen- und Tortentheke zur Verfügung. Dazu spielte die Blasmusik Träger mit ihrem breit gefächerten Repertoire auf. Einen besonderer Gast war die Weidener Bierprinzessin Julia Budnik. Eine Stunde des Nachmittags gehörte musikalisch der Oberkrainer-Formation. Die unvergesslichen Titel von Slavko Avsenik ließen die Herzen der Besucher höher schlagen. Danach zog die Blaskapelle alle Register. Mit einem Schuss aus dem Vorderlader von Alois Krichenbauer endete das Fest, für das die Organisatoren viele Komplimente ernteten.





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