Die Anteilseigner dürfen sich freuen. Die Zeno schüttet eine Dividende aus. das wird in der Mitgliederversammlung bekannt. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates eröffnete der Flosser Bürgermeister Robert Lindner das mit 52 von insgesamt 306 Mitgliedern gut besuchte Treffen. Sie durften am Mittwoch noch vor der offiziellen Einweihung die neue Störnsteiner „Kulturscheune“ bestaunen.
Für die Gastfreundschaft galten dem Vertreter der Kommune, Konrad Schell, Dankesworte. Lob und Beifall hatte sich auch der ehemalige Zeno-Vorstand und Störnsteiner Altbürgermeister Boris Damzog verdient. Er kümmerte sich an dem Abend und im Vorfeld des Treffens um den organisatorischen Aufwand.
Günter Stich, er steht gemeinsam mit Reinhard Gayer an der Spitze von Zeno, stellte in der Mitgliederversammlung die Zahlen 2021 vor: „Mit dem zehnten Treffen steht ein kleines Jubiläum an. Der Inhalt lässt sich nicht nur positiv, sondern als überaus erfolgreich einstufen.“
Aus kleinen Anfängen heraus ist die Bilanzsumme in Aktiva und Passiva auf knapp 2,7 Millionen Euro angewachsen. Die 306 Mitglieder halten 5492 Anteile mit einem Wert von mehr als 2,7 Millionen Euro. Der Gewinn in Höhe von 47000 Euro beschert ihnen die 2,1-prozentige Rendite.
Die Genossenschaft betreibt eigene Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von aktuell mehr als 1,6 Megawatt. Beteiligt ist ZENO mit aktuell rund 600000 Euro an verschiedenen Solarparks und Unternehmen. Dabei beliefen sich die Verbindlichkeiten zum Jahresende 2021 auf gerade einmal rund 200000 Euro.
Neuen Mitgliedern und weiteren Anteilskäufen steht die Genossenschaft dennoch offen gegenüber. „Luxusprobleme“ mit zu hohen Zeichnungen gibt es nicht, wie ein weiterer Berichtsabschnitt von Stich vor Augen führte. Der Vorstand setzte sich mit anstehenden Projekten und Zukunftsplanungen auseinander.
Los gehen wird es in Kürze mit einer Erweiterung der Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie Kalkhäusl. Das Material steht schon bereit: „Dabei ist Zeno in Kalkhäusl im Übrigen auch bei der künftigen Bioabfall-Vergärungsanlage. Wegen der nötigen Verfahrensabläufe wird es bis zum Betriebsbeginn aber noch etwas dauern.“
Weitere Beteiligungen zeichnen sich ab bei einer Erweiterung des Sonnenparks in Tännesberg und bei einem neuen Solarfeld an der Autobahn im Raum Vohenstrauß. „Welche Rolle spielt bei Zeno die Windenergie?“, wollte ein Mitglied zum Abschluss des Abends wissen. Für eine Antwort trat der ehemalige Zeno-Vorstand und jetzige Bürgermeister in Tännesberg, Ludwig Gürtler, an das Rednerpult: „Das ist in einer Reihe von Kommunen und Organisationen ein Thema. Konkretere Formen hat das Thema bereits in Tännesberg angenommen.“
Ziel ist, und dafür gab es Beifall aus der Mitte der Versammlung, ein „Bürgerwindpark“. Nicht erwünscht seien Investoren, denen es ausschließlich um das Abschöpfen von Gewinnen gehe: „Wir stellen unsere Bürger und unsere Region in den Vordergrund.“ Der Weg bis hin zur Windenergie sei allerdings noch lang und beschwerlich. Wenn nicht irgendein KO-Kriterium auftaucht, steht der Bau 2025 an.
Fakten zur aktuellen Zeno-Lage
- Aus kleinen Anfängen heraus ist die Bilanzsumme in Aktiva und Passiva auf knapp 2,7 Millionen Euro angewachsen.
- Die 306 Mitglieder halten 5492 Anteile mit einem Wert von mehr als 2,7 Millionen Euro.
- Der Gewinn in Höhe von 47000 Euro beschert ihnen die 2,1-prozentige Rendite.













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