Saftige, sonnengelbe Griesschmier, zuckersüße Rosinen und ein luftig-leckerer Teigboden – so stellt man sich den perfekten Kirwakuchen vor und genauso zogen ihn die Hobbybäcker von CSU und SPD aus dem Backofen. Nach der grundlegenden Sanierung des traditionsreichen Bauwerks am Dorfplatz wollten die Störnsteiner Sozialdemokraten und Christsozialen die Qualitäten des Ofens testen und vor allem den Bürgern der Gemeinde den Kirwa-Auftakt versüßen. Doch nicht nur für den Ofen war es eine Premiere, auch die Zusammenarbeit von Roten und Schwarzen hatte es in dieser Form noch nicht gegeben.
Und weil die offensichtlich begnadeten Hobbybäcker auch nicht jede Woche ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen, hatten sie eine Woche zuvor schon mal ein paar kreisrunde Kirwakuchen in die heiße Backkammer geschoben. Die Ergebnisse von Testlauf und Kirwa-Auftakt selbst waren gleichermaßen perfekt. Das bestätigten auch die Gäste, die sich mit Kaffee und Kuchen in der Kulturscheune verwöhnen ließen. Später gab’s auch noch deftigen Leberkäs – natürlich auch frisch aus dem Backofen. „Wir haben eine enorme Akzeptanz erfahren und es gab durchwegs nur positive Resonanz“, freute sich SPD-Chef Konrad Schell. Mit ihm ist sich auch der CSU Ortsverband einig, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr eine Fortsetzung erfahren soll. Und eines steht schon jetzt fest: die Stückzahl der Kirwakuchen wird bei der Kirwa 2023 verdoppelt, um die Nachfrage der Störnsteiner vollumfänglich bedienen zu können.



















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