11.04.2019 - 16:01 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Neue Becken für den Regen

Bereits vor zehn Jahren hat sich die Gemeinde Störnstein mit den Hochwasserschutz befasst und einiges getan. Doch nun sind weitere Schutzeinrichtungen nötig: Kleine und große Regenrückhaltebecken.

Hinterm Granitfelsen könnte ein Rückhaltebecken entstehen.
von Werner ArnoldProfil

Diese bereits verwirklichten Maßnahmen werden vom Amt für ländliche Entwicklung und Bauernverband zwar als positiv bewertet. Aber es sind weitere Schutzmaßnahmen nötig, informierte Bürgermeister Markus Ludwig den Gemeinderat. Im Gespräch sind nun mehrere kleine Rückhaltebecken und schließlich ein großes. Dazu soll es im Frühsommer eine Infoveranstaltung geben. Allerdings werde es für die Baumaßnahmen keine finanzielle Unterstützung geben.

Kindergarten im Blick

Der Kindergarten St. Franziskus kommt in die Jahre. Der Aufwand für die nötigen Sanierungsmaßnahmen steigt. Doch nicht jedes Problem lässt sich schnell lösen. Die Sprechanlage ist "hinüber". Ludwigs Vorschlag war deshalb, eine Außensprechanlage mit Videosignal sowie vier Innenanlagen zu installieren. Von den Innenbildschirmen könne der Türöffner mit betätigt werden.

Vor der nicht billigen Investition sollen weitere Angebote eingeholt, sowie eine entsprechende Wlan-Anlage geprüft werden, bei der ein Teil der Installationskosten wegfällt. Die Entscheidung fällt in der nächsten Sitzung. Für den neuen Brenner in der Heizung des Kindergartens wurden bereits 2600 Euro ausgegeben.

Der günstige Strom ist auch für die Gemeinde vorbei. Zahlte man noch fürs Kilowatt 2,32 Cent, so steigt diese bei der jetzigen Ausschreibung auf 4,89 Cent pro Kilowatt. Die Lieferung erfolgt über die Stadtwerke Augsburg. Die Prüfung der Standsicherheit für die Kulturscheune kostet der Gemeinde 6 859,99 Euro und wurde von der Firma bVS bereits ausgeführt. Erneut muss sich der Architekt um eine Elektrofirma bemühen. Die bisher eingereichten Angebote entsprechen nicht den Vorstellungen. Für den Rastenhof musste ein neuer Tekturplan erstellt werden. Boris Mattausch kann Scheune und Hühnerstall abbrechen und einen Anbau am Haus vornehmen. Luise und Claus Dieter dürfen in Reiserdorf an ihr Wohnhaus anbauen.

Blühwiesen anlegen

Bürgermeister Ludwig machte den Gemeinderäten an Hand von Bildern Vorschläge, wo die Gemeinde Blühflächen ausweisen könnte. Laut Mathilde Müllner vom Landratsamt würde es eine teure Angelegenheit. Doch es ginge auch anderes. Sie sprach von wechselnden Mähen des jeweiligen Streifen, dies komme billiger. Nicht beantwortet sind die Fragen nach geeigneten Flächen sowie danach, ob die Gemeinde Musterwiesen anlegt.

Ludwig teilte mit, dass der Bus zum Bierfassrollen ausgebucht ist. Er bat um rege Beteiligung beim Stadt am 20. April um 7.45 Uhr am Gemeindezentrum.

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