Im Pfarrheim begrüßte der Vorsitzende der Freien Wähler, Hans Confal, zahlreiche Vertreter der Vereine aus Störnstein und Gäste zum 9. Neujahrsempfang. Auch in diesem Jahr stand der Dank an die Ehrenamtlichen im Mittelpunkt des Empfangs. Hans Confal rief dazu auf, jüngere Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Das Engagement im Ehrenamt mache das Leben in der Gemeinde lebenswert. Nur gemeinsam könne man Altes bewahren und Neues schaffen.
Auch Gastredner und Landtagsabgeordneter Julian Preidl aus Bad Kötzting brach eine Lanze für die Ehrenamtlichen. Ohne deren Einsatz wäre vieles in der Gesellschaft nicht möglich. Er forderte mehr Anerkennung für diese Menschen. Dazu gehöre auch der Abbau der Bürokratie. Das Beispiel Dänemark zeige, dass durch eine vollständige Digitalisierung viele Milliarden eingespart werden könnten. Preidl forderte auch die Einführung eines Gesellschaftsjahres, in dem sich Menschen für andere engagieren. Damit werde der Gemeinschaftssinn gestärkt. Auch die Generationen untereinander müssten zusammenhelfen.
Zuversichtlich blickte Preidl in die Zukunft. "Für das Ehrenamt müssen wir die Steuerfreibeträge erhöhen und die Haftungsrisiken verringern", plädierte er. Auch die Förderfrist sollte seiner Ansicht nach auf 24 Monate verlängert werden. "So können wir noch mehr Menschen in Bayern fürs Ehrenamt gewinnen."
Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler lobte die Arbeit der Freien Wähler in Störnstein. "Die leeren Seiten des Notizbuchs des Jahres 2026 müssen wir neu beschreiben. Der Empfang für die Ehrenamtlichen ist ein guter Anfang. Wir müssen die Chancen nutzen und nach vorn schauen", sagte sie. Die Landratskandidatin der Freien Wähler Rebekka Fischer stelle sich kurz vor.
Neben der Würdigung des Ehrenamtes überreichte Hans Confal 500 Euro an die Leiterin des Hospiz Sankt Felix in Neustadt/WN, Susanne Wagner, als Unterstützung für ihre Arbeit. Wagner bedankte sich und beleuchtete die Arbeit der Einrichtung. Im Hospiz werden schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Weg würdevoll begleitet. Um dies leisten zu können, bedarf es auch der Unterstützung durch Spenden. Bei einem Glas Sekt, Kaffee und Häppchen wurden noch viele Gedanken in persönlichen Gesprächen ausgetauscht.
















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