Störnstein
21.01.2019 - 15:40 Uhr

Politik fürs Wohlfühlgefühl

Die CSU hat zum vierten Neujahresempfang ins Pfarrheim St. Salvator eingeladen. Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger ist zum zweiten Mal dabei und erkennt darin fast schon eine kleine Tradition.

Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger spricht sich beim Neujahrsempfang der CSU lobend über die Zusammenarbeit aus, eine Tatsache, die Ortsvorsitzender Josef Wittmann (Mitte am Tisch) auch im Gemeinderat sieht.. Bild: bey
Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger spricht sich beim Neujahrsempfang der CSU lobend über die Zusammenarbeit aus, eine Tatsache, die Ortsvorsitzender Josef Wittmann (Mitte am Tisch) auch im Gemeinderat sieht..

Oetzinger ist bei seiner Neujahrsansprache voll des Lobes über den Freistaat Bayern als „Familienland Nr. 1“, als sicherstes Bundesland mit der besten Ausstattung für die Polizei und als Hochtechnologieland mit der Notwendigkeit einer adäquaten und störungsfreien Stromverbindung. Nach seiner Ansicht gibt es keine Alternative zu den Stromtrassen.

Der Redner hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor, das die Gesellschaft lebens- und liebenswert mache. „Sie sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“, lobte der Landtagsabgeordnete die Gäste.

Das vergangene Jahr sei unheimlich bewegt gewesen, zeichne sich durch Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel aus. Gleichzeitig sei aber eine große Zerrissenheit im Land festzustellen, was sich bei den vergangenen Wahlen gezeigt habe. Oetzinger warnte vor möglichen Spaltungen in der Bevölkerung, aber auch vor den Gefahren in den Populismus abzurutschen, unabhängig in welche Richtung.

Der ehemalige Manteler Bürgermeister ist überzeugt, dass die CSU und die Landespolitik den Wählerwillen verstanden hätten. Es sei den Menschen gezeigt worden, dass eine Regierungsbildung nach einem knappen Verhandlungsmonat möglich sei. Das Ergebnis mit den Freien Wählern erfülle die Vorstellungen der Wähler.

Bayern sei um die Reduzierung der Schulden bemüht, stelle aber davon unabhängig über den Kommunalen Finanzausgleich den Kommunen mittlerweile 9,97 Milliarden Euro zur Verfügung. Dies sei ein Teil aktiver Politik im ländlichen Raum. Gerade die kommunalen Mandatsträger wüssten am besten, wo finanzielle Mittel richtig eingesetzt werden müssen, um den Menschen ein Wohlfühlgefühl zu vermitteln.

Wichtig für die Entwicklung Bayerns sei die Digitalisierung. Eng verbunden sei damit auch der Bereich Bildung und Wissenschaft und damit der Erfolgsweg der OTH Amberg-Weiden. „Damit gibt es exzellente Bildung direkt vor unserer Haustüre“.

Angesichts der bevorstehenden Europawahl nannte Oetzinger Europa „das größte Friedensprojekt“. Die CSU sei die europäische Volkspartei, die für Europa im Großen stehe. Europa dürfe sich nicht zum Bürokratismus entwickeln, sondern müsse den Menschen wieder zurückgegeben werden.

CSU-Chef Josef Wittmann nutzte die Präsenz der rund 50 Besucher für den deutlichen Hinweis, dass bei wichtigen Themen im Interesse des Ortes alle Gremiumsmitglieder an einem Strang zögen. Der Besuch des St. Michaelwerkes in Grafenwöhr sei der große Renner im Programm des vergangenen Jahres gewesen. "Das Sommerfest ist so großartig angenommen worden, dass es am 28. Juli eine Neuauflage gibt."

BU Bild: bey
BU
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