02.12.2019 - 17:22 Uhr
StörnsteinOberpfalz

Überall zufriedene Bürger

Erstmals in der langjährigen Geschichte der Gemeinde findet die Bürgerversammlung im Gasthaus Hirmer statt. Beim Zoigl wird zusammengerückt und das tun Störnsteiner gerne.

Bürgermeister Markus Ludwig informiert über aktuelle Themen in der Gemeinde.
von Werner ArnoldProfil

Der Einladung folgten 41 Gemeindebürger aus allen Ortsteilen, eine Handvoll mehr als im letzten Jahr. Bürgermeister Markus Ludwig vermied es, mit Blick auf die ablaufende Amtsperiode eine Bilanz der letzten sechs Jahre zu ziehen. Der Gemeindechef beschränkte sich in seinen 42 Minuten nur auf das wesentliche der letzten zwölf Monate. Die Einwohnerzahl stagniert. 1533 Personen mit Hauptwohnsitz, (Stand Ende Oktober) und 100 Personen mit Nebenwohnsitz sind gemeldet. "Wir hatten 87 Zuzüge, 72 Weg- und 15 Umzüge zu verzeichnen", sagte Ludwig. Heuer gab es bis jetzt drei Eheschließungen und sieben Geburten, dem stehen zehn Sterbefälle gegenüber. Die Zu- und Wegzüge betreffen vor allem das Bezirksklinikum Wöllershof.

Die wichtigsten Einnahmequellen im Haushalt werden gegenüber dem letzten Jahr positiv ausfallen. Natürlich wirkt sich dies auf die Ausgaben im Haushalt aus. Mehr Schüler an der Grund- und Mittelschule: ein Plus von 10.000 Euro. Umrüstung der Steuerung in Lanz und Störnstein im Abwasserkanal: fast 16.200 Euro. Der Wassereinkauf liegt bei fast 54.000 Euro und für den Abwasserzweckverband muss der Gemeinde fast 111.000 Euro aufbringen. Mit 15.000 Euro schlägt die Erneuerung von Fahrbahneinfassungen zu Buche und die Asphaltierungsarbeiten nach Wasseraufbrüchen kosten 7300 Euro.

Für den Bauhof wurden zwei neue Gerätschaften angekauft und für die Kulturscheune wurden bereits 400.000 Euro bezahlt. Hier bekommt die Gemeinde eine Förderung von knapp 600.000 Euro. Ausführlich ging Ludwig auf die Zahlungen für die Verkehrssicherheit im Gemeindebereich ein. Der Rathauschef stellte dabei fest: "Wir wollen dabei nichts verdienen, wir wollen, dass nicht so schnell gefahren wird." Doch der Erfolg ist schleppend. Bei fünf Messungen im Oktober fuhren 9,5 Prozent zu schnell. Die Kosten für den Zweckverband Kommunalverkehrssicherheit halten sich die Waage.

Weitere Stichpunkte in den Ausführungen sind das „Energiecoaching“ – hier gibt es 5600 Euro Förderung für die Turnhallenbeleuchtung – oder Hochwasserschutz, der erneut angegangen wird. Zum Thema „Fitness für Senioren“ wurde ein Förderantrag gestellt. Nach dem Ergebnis wird entschieden, welche Geräte verwendet werden.

Konrad Kraus brachte ein, das der „Nepomuk“ an der Floßbrücke am Gemeindebrücke gereinigt werden sollte. Eine Gruppe aus Reiserdorf griff das Thema „Reiserberg“ auf: Selbst die geltende Zone 30 helfe nicht. "Hier haben wir uns bereits weit aus dem Fenster gelehnt", meinte der Bürgermeister. Zudem gelte hier rechts vor links, wie es die Straßenverkehrsordnung sagt. Es müsste darauf hingewirkt werden, dass die Ostanbindung benützt werde. Ein Reiserdorfer sagte, dass es ein weiterer Nachteil ist, dass Navigeräte die Abkürzung über den Reiserberg anzeigen. Wird mit Radar kontrolliert, mache es sofort die Runde, langsamer zu fahren. Angeblich wird auch am Engberg zu schnell gefahren, wusste ein Bürger. Die Strecke ist zwar außerorts, aber wegen der Kurve ist dies eigentlich nicht möglich.

Ein Anliegen eines Bürgers war auch der Süd-Ost-Link. Hier beginne erst die Kartierung und eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, wusste der Bürgermeister zu berichten.

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