26.07.2026 - 13:38 Uhr

"Stones Tribute Band" rockt Altenstadt zum Serenaden-Abschluss

Als krönender Abschluss der diesjährigen Altenstädter Serenaden standen die Rolling Stones am Samstagabend auf dem Programm. Die Tribute-Band begeisterte knapp 500 Besucher und brachte diese bei lauschigen Temperaturen ins Schwitzen.

Das Programm hätte nicht besser gewählt sein können: Genau am Vorabend des kaum glaublichen 83. Geburtstags von Frontmann Mick Jagger feierte die „Stones Tribute Band“ die britische Kult-Rockband in Altenstadt an der Waldnaab. Auch das Wetter spielte mit: Bei herrlichen 25 Grad versammelten sich dicht gedrängt knapp 500 Gäste auf der Piazza hinter dem Altenstädter Rathaus. Das Publikum war bunt gemischt – von Kindern bis hin zu Oldies im Jagger-Alter, viele davon im passenden T-Shirt mit der berühmten Stones-Zunge.

Mit „Start Me Up“ gelang den sechs Musikern gleich der perfekte Auftakt. Front-Sänger Frank Henkes ist für das Altenstädter Publikum kein Unbekannter: Bereits im Vorjahr stand er mit seiner Blues-Brothers-Tribute-Band auf der Bühne, diesmal schlüpfte er in die Rolle von Sir Mick Jagger. Als Stimme der Stones versprühte er pure Energie und verausgabte sich derart, dass seine Stimme fast zum Schluss versagte. Der Sänger imitierte dabei zahlreiche Details der legendären Jagger-Bühnenshow. Der Rheinländer tänzelte über den extra aufgebauten Catwalk, zeigte die typischen Jagger-Moves, mischte sich unters Publikum und animierte so etliche Fans recht schnell zum Tanzen. Auch Jaggers legendäre Outfit-Wechsel durften natürlich nicht fehlen.

Dabei musste die Band kurzfristig wegen mehrerer Ausfälle neu aufgestellt werden – für eine Generalprobe blieb nicht einmal mehr Zeit. Die Profi-Musiker beherrschten die Stücke jedoch spielend, fanden im Laufe des Konzerts immer besser zusammen und hatten sichtlich Spaß auf der Bühne. Beeindruckend waren die minutenlangen Soli mit virtuosen Licks und Riffs der beiden Gitarristen, ganz im Sinne von Keith Richards. Hinzu spielte der begnadete Bassist hingebungsvoll den ikonischen Basslauf zu „Sympathy for the Devil“. Kein Stones-Klassiker fehlte, aber auch einige unbekanntere Perlen wurden zum Besten gegeben.

Mit „(I Can't Get No) Satisfaction“ brachte die Band zum Schluss den Altenstädter Tanzboden noch einmal gehörig zum Wackeln, ehe nach zwei Zugaben und über drei Stunden eine mitreißende Rock-Nacht und damit auch die diesjährige Altenstädter Serenaden-Saison endete. Das Publikum bedankte sich mit frenetischem Applaus.

Auch für die langjährige Serenaden-Organisatorin Petra Bach war das Konzert ein Schlusspunkt. Gegenüber den Oberpfalz Medien zeigte sie sich jedoch optimistisch, dass sich ein Nachfolger findet und sich alle Altenstädter auch im kommenden Jahr auf Serenaden freuen können – nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser äußerst erfolgreichen Saison 2026.

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