18.10.2019 - 12:16 Uhr
StraubingOberpfalz

230.000 Zigaretten geschmuggelt

Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer versuchte, insgesamt 1180 Stangen unversteuerte Zigaretten über Deutschland nach England zu schmuggeln. Der Zoll griff bei Straubing zu.

Further Zöllner haben 236.000 Stück Schmuggelzigaretten sichergestellt.
von Alexander Unger Kontakt Profil

Die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg zogen einen aus Österreich kommenden Sattelzug nahe Straubing aus dem Verkehr. Die Beamten brachten das Fahrzeug für eine Überprüfung auf einen Autobahnrastplatz. Auf Befragen gab der Fahrer an, Umzugsgut geladen zu haben. Die Frage nach Zigaretten auf der Ladefläche verneinte der Fahrer laut Meldung des Hauptzollamts Regensburg. Dennoch entschlossen sich die Further Zöllner, die Ladung genauer unter die Lupe zu nehmen:

Zunächst sah es so aus, dass der Fahrer die Wahrheit gesagt hatte. Auf der Ladefläche befanden sich zahlreiche, unterschiedliche Packstücke. Dann jedoch weckten insgesamt 24 in schwarze Folie eingewickelte und mit der Aufschrift „fragile“ versehene Kartons das Interesse der Zöllner. Nach dem Öffnen von zwei Kartons kamen bereits 20.000 Schmuggelzigaretten zum Vorschein. In den übrigen 22 Kartons befanden sich weitere 216.000 unversteuerte Zigaretten.

Die Further Zöllner stellten das Schmuggelgut sicher und leiteten gegen den Beschuldigten ein Steuerstrafverfahren ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 39.000 Euro. Die Zigaretten waren für den englischen Markt bestimmt. Die Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg befindet sich der Beschuldigte derzeit in Untersuchungshaft.

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