Mit Spannung wurde die erstmalige Auszeichnung der drei zahlenmäßig stärksten Gruppen erwartet. Alljährlich leitet ein besonderes Ritual die Feierlichkeiten ein. Mit einem geschmückten Bollerwagen - beladen mit "Wegzehrung" - treffen sich bereits einige Kirwapaare am Spätnachmittag in Musikbegleitung an der ersten Station zu einem stärkenden Umtrunk.
Unter lautem Hallo
Die schneidigen Kirwaburschn und die feschen Kirwamoidln holen nach und nach die weiteren Teilnehmer in der elterlichen Wohnung ab. Anschließend zogen unter lautem Hallo die Kirwapaare ins Festzelt ein und begaben sich auf ihre Stammplätze links vor der Bühne.
Von Beginn an heizte die Fünf-Mann-Band mit Florian Grönimger (Akkordeon/Tuba), Bastian Prechtl (Gesang), Wastl Schöpf (Schlagzeug), Thomas Weiß (Gitarre/Trompete) und Sebastian Birner dem begeisterten Publikum mit ihrer fetzigen, rockigen, mitreißenden Musik ein. Aus Wortgruppen einzelner Spieler setzt sich der Name der Stimmungsband "Grögötz-WeißBir" zusammen. Die jüngeren Besucher ließen sich von den Sitzen reißen, stiegen auf die Bänke, klatschten und sangen mit. Gegen Mitternacht trat Faschingspräsidentin Marion Raab als Repräsentantin der dreitägigen Stullner Kirwa in Aktion: Sie verlieh die Preise an die drei zahlenmäßig stärksten Vereine oder Gruppen. Der Fanclub der Gstanzlsänger "Zitronen-Gelb's-Oachkatzl-Gockl-Fotzn-Kopf-Trio" vereinte 37 Anhänger (Preis 30 Liter Bier), der Schützenverein Stulln 27 (20 Liter) und die KLJB Brudersdorf 14 Mitglieder (Bar-Gutschein).
Der Trostpreis mit drei Personen ging an "Saurer Presssack International". Sie konnten sich jeweils einen Schnaps hinter die Binde gießen.














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