Diese Woche hat für den Baggerführer einen kleinen Baufirma gleich sehr schlecht begonnen. Am Montag, 13. Dezember, kappte er am Morgen beim Graben mit seiner Baggerschaufel eine sensible Internetverbindung zwischen Schwarzenfeld und Nabburg. Es dauerte den halben Tag, den Schaden wieder zu reparieren.
Das Malheur passierte auf einer Baustelle im Stullner Gewerbegebiet Kirchsteig, wo gerade eine neue Produktionshalle eines einheimischen Handwerksbetriebs errichtet wird. Vor der Halle war ein Bagger damit beschäftigt, für eine Gasleitung den Erdboden aufzugraben, als gegen 8.10 Uhr bei der Telekom in Schwandorf die Alarmglocken schrillten.
Das automatische Warnsystem hatte die Verletzung der Glasfaserleitung im Fernverbindungskabel festgestellt. Es verläuft von Regensburg nach Weiden und war durch eine unbedachte Grabung des Baggerführers durchtrennt worden. In Mitleidenschaft gezogen wurden dabei Telekom-Kunden im Bereich zwischen Schwarzenfeld und Nabburg.
Sofort machte sich ein Reparaturtrupp der Telekom auf den Weg zur Baustelle, wo unter der Leitung von Thomas Hofmann Telekom-Fachleute und Männer der Firma OFM daran gingen, das durchtrennte Kabel zu reparieren. "36 Glasfasern sind durchtrennt worden," berichtete Hofmann, der seinen Dienstsitz in Schwandorf hat. Alle Glasfasern mussten einzeln und aufwändig wieder verbunden werden, was bis in den Nachmittag hinein dauerte. Alle betroffenen Anschlüsse funktionierten seit etwa 14.30 Uhr wieder.
"36 Glasfasern sind durchtrennt worden."







Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.