Stulln
13.12.2021 - 12:18 Uhr

Bagger kappt Glasfaserkabel in Stulln

Plötzlich geht am Montag mehrere Stunden lang in Firmen und Haushalten der Region das Internet nicht mehr. Der Grund findet sich auf einer Baustelle in Stulln. Spezialisten müssen dem Schaden zu Leibe rücken.

Männer der Telekom reparierten auf einer Baustelle in Stulln am Montag die zerstörten Glasfasern des Fernverbindungskabels Regensburg-Weiden. Bild: Thomas Dobler
Männer der Telekom reparierten auf einer Baustelle in Stulln am Montag die zerstörten Glasfasern des Fernverbindungskabels Regensburg-Weiden.

Diese Woche hat für den Baggerführer einen kleinen Baufirma gleich sehr schlecht begonnen. Am Montag, 13. Dezember, kappte er am Morgen beim Graben mit seiner Baggerschaufel eine sensible Internetverbindung zwischen Schwarzenfeld und Nabburg. Es dauerte den halben Tag, den Schaden wieder zu reparieren.

Das Malheur passierte auf einer Baustelle im Stullner Gewerbegebiet Kirchsteig, wo gerade eine neue Produktionshalle eines einheimischen Handwerksbetriebs errichtet wird. Vor der Halle war ein Bagger damit beschäftigt, für eine Gasleitung den Erdboden aufzugraben, als gegen 8.10 Uhr bei der Telekom in Schwandorf die Alarmglocken schrillten.

Das automatische Warnsystem hatte die Verletzung der Glasfaserleitung im Fernverbindungskabel festgestellt. Es verläuft von Regensburg nach Weiden und war durch eine unbedachte Grabung des Baggerführers durchtrennt worden. In Mitleidenschaft gezogen wurden dabei Telekom-Kunden im Bereich zwischen Schwarzenfeld und Nabburg.

Sofort machte sich ein Reparaturtrupp der Telekom auf den Weg zur Baustelle, wo unter der Leitung von Thomas Hofmann Telekom-Fachleute und Männer der Firma OFM daran gingen, das durchtrennte Kabel zu reparieren. "36 Glasfasern sind durchtrennt worden," berichtete Hofmann, der seinen Dienstsitz in Schwandorf hat. Alle Glasfasern mussten einzeln und aufwändig wieder verbunden werden, was bis in den Nachmittag hinein dauerte. Alle betroffenen Anschlüsse funktionierten seit etwa 14.30 Uhr wieder.

OnetzPlus
Nabburg29.10.2021

"36 Glasfasern sind durchtrennt worden."

Thomas Hofmann, Telekom

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.