08.10.2018 - 18:23 Uhr
StullnOberpfalz

Botschaft des Lebens weitergeben

Großer Tag für 41 Jugendliche der Pfarreiengemeinschaft Schwarzenfeld/Stulln und sieben der Pfarrei St. Ulrich (Fuhrn): Weihbischof Reinhard Pappenberger spendet 25 Mädchen und 23 Jungen das Sakrament der Firmung.

Weihbischof Reinhard Pappenberger (links) spendete in der St.-Barbara-Kirche Stulln 25 Mädchen und 23 Buben das Sakrament der Firmung. Mit im Bild die Pfarrvikare Binu Kureekattil und Joseph Kokkoth (Zweiter und Dritter von links) sowie Pfarrer Walter Hofmann und Pfarrer Heinrich Rosner (hinten von rechts).
von Herbert RohrwildProfil

Zu Orgel – und Glockenklang zogen die Priester und die Ministranten mit dem Kreuz ins voll besetzte Stullner Gotteshaus ein. Pfarrer Heinrich Rosner wandte sich an den hohen geistlichen Würdenträger: „Schön, dass Sie da sind und uns alle stärken.“ Sein weiterer Gruß galt seinen Mitbrüdern Pfarrer Walter Hofmann mit Pfarrvikar Binu Kureekattil (Kemnath) und Pfarrvikar Joseph Kokkoth.

"Die Firmlinge sind bereits bei der Taufe mit Chrisam gesalbt worden und sie werden heute nochmals gesalbt", verdeutlichte der Weihbischof. "Diese jungen Menschen gehören zu Christus". In seinen weiteren Darlegungen betonte Pappenberger, dass Gott nicht wie der Mensch auf das Äußere sehe. "Gott sieht das Herz". Christus habe die Apostel in die Welt geschickt, um den Menschen das Evangelium zu bringen: "Der Auftrag des Auferstandenen geht die Christen an. Sie sind Beschenkte und sollen als solche die Botschaft des Lebens weitergeben. Firmung bedeutet, Christ zu sein, in der Spur des Gekreuzigten Hüter sein".

Vor der Spende des Sakraments betete Pappenberger: „Gib den jungen Christen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottsfurcht.“

In Begleitung von Pfarrvikar Binu Kureekattil und Joseph Kokkoth tauchte der Bischof den rechten Daumen in den Chrisam und zeichnete damit auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz. Die Firmlinge waren bei den Fürbitten und dem Dankgebet in die Liturgie integriert.

Vor dem Schlusslied bedankte sich Pfarrer Heinrich Rosner bei Weihbischof Reinhard Pappenberger für seinen Besuch, bei Dekanatsmusiker Michael Koch für die Leitung des Gemeinschaftschores Schwarzenfeld/ Stulln, bei der Musikgruppe „Zeitlos“ mit Daniel Markgraf und den Begleitern der Firmlinge im letzten Jahr.

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