12.03.2020 - 16:41 Uhr
StullnOberpfalz

"Eganto" auf den Gehwegen

Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „Stulln Ost, Am Brensdorfer Weg“ sind gut im Zeitplan und werden termingerecht im Juni abgeschlossen. Der Gemeinderat entscheidet über das Pflaster für Gehwege und wählt Straßenleuchten aus.

In der Bauhofhalle besichtigt der Gemeinderat Stulln vier Bemusterungen für die Gehwege des Baugebiets „Stulln Ost, Am Brensdorfer Weg“ von zwei Anbietern. Das Gremium entscheidet sich in der anschließenden Sitzung nach eingehender Beratung für das Betonpflaster mit der Bezeichnung „Eganto –Muschelkalk“ (links hinten) der Firma Egner.
von Herbert RohrwildProfil

Die Firmen Godelmann und Egner präsentierten in der Bauhofhalle jeweils zwei Musterflächen. Technisch sind die Steine beider Hersteller identisch, die Preise sind gleich. Die Farbabstufungen weichen leicht ab. Nach eingehender Beratung entscheidet sich das Gremium bei zwei Gegenstimmen für das Pflaster mit der Bezeichnung "Eganto", Farbe 1, muschelkalk, der Firma Egner.

Elf Laternen

Das Bayernwerk bietet drei Alternativen als Straßenleuchten an, informiert Bürgermeister Hans Prechtl. Nach Einschätzung des Ingenieurbüros Renner-Consult sind alle drei Varianten für Neubaugebiete geeignet und werden in Abständen von circa 30 Metern für eine optimale Ausleuchtung angeordnet. Notwendig sind elf Standorte. Der Bürgermeister stellte die drei Typen bildlich vor, um vor allem die Optik darzustellen. Auf den Hinweis von Gemeinderat Hubert Obermeier wegen der fehlenden Leuchtenstandorte, merkte der Bürgermeister an, dass das Bayernwerk den exakten Lageplan zu gegebener Zeit vorlege.

Auf Vorschlag von Hans Prechtl entschied sich das Gremium unisono für die Leuchte "Siteco City Light Plus" mit asymmetrischem Lichtkegel und etwas wärmerer Lichtfarbe zum Netto-Preis von 644,83 Euro je Lampe.

Rechnungen unter der Lupe

Der Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von Hubert Obermeier und den weiteren Mitgliedern Gregor Bodensteiner, Thomas Koller und Alexander Schießl prüfte die Jahresrechnungen 2011 bis 2017. Zur jeweils zweistündigen Sitzung an fünf Tagen lagen als erforderliche Unterlagen Haushaltsplan, Haushaltssachbücher, Haushaltsbelege, Haushaltssatzung und Haushaltsrechnung vor.

Die örtliche Prüfung, so der Vorsitzende, bezog sich auf folgende Themen: Straßenentwäserungsgebühren, Zuschüsse an Vereine, Brand- und Gebäudeversicherung, Wassergebühren aus Einzelrechnungen, Erstattung Feldgeschworene und Fahrzeugversicherung. Anstehende Fragen klärte Kämmerer Thomas Krapf bereits in der Verwaltung.

Zu den Festlegungen nahm Bürgermeister Hans Prechtl Stellung, gab Erläuterungen und bedankte sich bei den Mitgliedern für die Durchführung. Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss schlug vor, die Jahresrechnungen von 2011 bis 2017 festzustellen und die Entlastung zu erteilen. Das Plenum fasste alle erforderlichen Beschlüsse einstimmig.

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