Die Bierdeckelschlamperer luden zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Spaß-Charakter ein. Die Ladung ist in Versform abgefasst und lautet im Schlussteil „Wenns zahlreich kammats, das wär schön. Wir frein uns auf ein Wiedersehn. Ein Prost auf die Gemütlichkeit und auf die schöne Kirwazeit.“ Vorsitzender Hans Schmidl freute sich über die gute Resonanz und hieß mehrere Ehrenmitglieder willkommen – unter ihnen Bürgermeister Hans Prechtl. Die Tagesordnung war schnell abgearbeitet und mit einem dreifach kräftigen „Schlamp – Schlamp!“ wurde zum gemütlichen Beisammensein übergeleitet. Der Dank galt dem „Hias“ fürs Tranchieren des knusprig zubereiteten Prachtstückes und immer wieder erklang im Laufes des Abends der Schlachtruf.
Kurz zum Hintergrund: Der Geselligkeitsverein wurde am Kirwasamstag 1971 aus der Taufe gehoben. Der „Flins“ fürs Fest musste früher durch Nichteinhalten vorgegebener Regeln hart „erschlampert“ werden. Stand zum Beispiel der Bierkrug nicht ordentlich auf dem Filzl oder wurde der Deckel nicht geschlossen, war eine Maß fällig. Alle Einnahmen trugen zur Finanzierung des Schlampererfestes bei. Zwischenzeitlich ist das Reglement auf Eis gelegt. Seit den letzten Jahren berappen die Teilnehmer die Kosten für die „Sposau“, Getränke und Salate mit einem Obolus.
Die Faschingsgesellschaft als Veranstalter der dreitägigen Kirwa auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle bot heuer erstmals einen Schmankerlabend an. Es gab Schweinshaxn und Schweinsrollbraten sowie weitere Leckerbissen. Dichter Andrang herrschte vor der Verkaufsbude. "Bayrisch Blech" sorgte im Festzelt für Musik als Hintergrund. Ab 20 Uhr trumpfte die Partyband „Rundumadum“ auf. Das junge Ensemble mit seinem breit gefächerten Repertoire aus Oldies und Schlagern sowie akuten Charts und Partykrachern riss das vorwiegend jüngere Publikum von den Bänken, animierte zum Mitsingen und Mitklatschen.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.