Erwin Wittmann bat in seiner Wortmeldung, die Bankette des "Roten Weges" auszubessern, da das Befahren bei Gegenverkehr wegen der tiefen Schlaglöcher fast unmöglich ist. Der Bürgermeister sicherte eine Beseitigung durch den Bauhof zu.
Wie geht es weiter?
Rita Schatz sprach die Problematik der zunehmenden Lücken im Friedhof - vor allem im älteren Teil - durch aufgelöste Gräber an. Der Gemeinderat solle sich Gedanken machen, wie die Planungen des Friedhofs in Zukunft aussehen. Der Stullner Friedhof sei heute noch ein "Vorzeige-Friedhof" und das möge weiterhin so bleiben.
Die Ansprüche bezüglich der letzten Ruhestätte haben sich über die letzten Jahre geändert, führte Prechtl aus. Die Zukunft wird zeigen, ob die beiden neu errichteten Urnenwände angenommen werden. Auch frei gewordene Lücken des Friedhofs können als Erdurnenfläche oder als anonyme Urnengräber genutzt werden.
Weg wieder herrichten
Herr Wittmann regte an, im alten Teil des Friedhofs auch kleine Gräber zuzulassen und die Gebühren als Anreiz günstiger zu gestalten, um die Lücken eventuell schneller schließen zu können. Kleinere Gräber sind in den Lücken erlaubt, merkte der Bürgermeister an. Friedhof und Grabgestaltung seien aber ein emotionales Thema und es ist teilweise schwierig, Vorschriften durchzusetzen.
Anton Prüfling schlug vor, den Weg vom Anwesen Ute Prechtl bis zur Brücke am Hüttenbach und den Weg entlang des Ufers in Richtung Grafenricht wieder herzurichten. Die Durchführung größerer Straßensanierungsmaßnahmen - zum Beispiel die Oberdeckensanierung zwischen Grafenricht und Säulnhof - sind vorgesehen. In diesem Zusammenhang wird der Bauhof wieder ein Augenmerk auf die Wegeausbesserung legen, versicherte der Bürgermeister.
Nicht mit Beuteln spielen
Ludwig Gerl appellierte an die Eltern und die Vernunft der Kinder, bitte keine Hundekotbeutel mehr zum Spielen herauszureißen und sie in seinem angrenzenden Garten zu entsorgen. Diese Beutel seien nicht zum Spielen gedacht.
Gregor Bodensteiner fragte an, ob für den kahlen Weg entlang des Ochsenbachs von der Gemeinde eine Renaturierungsfläche geschaffen werden könne. Prechtl erinnerte an die beiden durchgeführten Maßnahmen: südlich von Brensdorf und östlich von Säulnhof in Richtung Grafenricht.
Renaturierung?
Die Gemeinde, so Prechtl, könne Anregungen vorbringen, zuständig sei jedoch das Wasserwirtschaftsamt Weiden. Eine Renaturierung sei nur möglich, wenn die Anlieger Bereitschaft zum Verkauf oder Verpachten auf lange Sicht zeigten.












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