Stulln
04.12.2018 - 12:33 Uhr

Von Krippe zu Krippe

Ortsheimatpfleger Hans Klar trägt schon drei Jahre den Gedanken mit sich herum, etwas Besonderes zur Advents - und Weihnachtszeit ins Leben zu rufen. Ein Zufall führt zu einer besonderen Idee.

Diese Krippe als Holzschnitt im Hof der Familie Sorgenfrei inspirierte Ortsheimatpfleger der Gemeinde Stulln, Hans Klar, zu einer hervorragenden Idee: Den Krippenweg. Die Familien Bodensteiner, Kraus, Rauch, Ritz und Sorgenfrei präsentieren ihre Krippen stets zugänglich unmittelbar hinter den Schaufenstern. Bild: ohr
Diese Krippe als Holzschnitt im Hof der Familie Sorgenfrei inspirierte Ortsheimatpfleger der Gemeinde Stulln, Hans Klar, zu einer hervorragenden Idee: Den Krippenweg. Die Familien Bodensteiner, Kraus, Rauch, Ritz und Sorgenfrei präsentieren ihre Krippen stets zugänglich unmittelbar hinter den Schaufenstern.

Bei einem abendlichen Spaziergang im Frühjahr durch den Ort fiel ihm und seiner Ehefrau Angela im Hof der Familie Sorgenfrei eine beleuchtete Krippe auf. Ihre Eigenart lädt die Passanten zum Stehenbleiben und besinnlichen Betrachten ein. Klars Vorstellung wurde konkreter. Dazu waren Plätze mit ungehindertem Zugang notwendig, Schaufenster von Geschäften

In Zusammenarbeit mit Franz Sorgenfrei nahmen die Gedanken Gestalt an. Im Laufe des Spätsommers fanden mit den infrage kommenden Familien Gespräche statt. Spontan kamen die Zusagen, sich am Krippenweg zu beteiligen – einem Weg ohne berieselnde Weihnachtslieder und ohne Glühwein bei Santa-Claus-Zipfelmützen. Ziel ist es, diesen Weg zu gehen, an den Krippen Freude zu haben, die über das Klischee der Weihnachtsmärkte hinausgeht. Im Übrigen, so Klar, werden die Krippen erst am Heiligabend mit dem Einzug der Heiligen Familie in den Stall vollständig sein und im vollen Glanz erstrahlen. Möglichst viele sollten sich in den nächsten Tagen auf diesen Weg machen. Jeder Weg führt letztendlich zu einem Ziel.

Bei der Familie Rauch begrüßte der Ortsheimatpfleger die weiteren Krippenaussteller und bedankte sich für das Mitwirken an diesem Experiment. konstruktive Kritik wird gerne entgegengenommen. Bürgermeister Hans Prechtl sprach in seinen anerkennenden Dankesworten „von einer hervorragenden Idee“. Bei Nieselregen machten sich 20 Männer und Frauen auf den Weg zu den Krippen der Familien Ritz, Kraus, Sorgenfrei und Bodensteiner. Bei der letzten Station wurde eingekehrt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.