08.12.2019 - 13:23 Uhr
StullnOberpfalz

Neues aus Stulln für die Senioren

Die Vorsitzenden des Seniorenkreises Stulln, Helmut Kramer und Hildegard Gerl, sind um ein ausgewogenes Programm für die Treffen des Seniorenkreises bedacht. Neben der Geselligkeit darf aber auch das Wissenswerte nicht zu kurz kommen.

Bürgermeister Hans Prechtl referiert beim Seniorenkreis Stulln zur Entwicklung der Gemeinde und stellt kurz gefasst das Mobilitätskonzept des Landkreises Schwandorf unter dem neuen Begriff „Baxi“,der Anrufbus, vor.
von Herbert RohrwildProfil

Nach der Seniorenmesse in der St.-Barbara-Kirche referierte Bürgermeister Hans Prechtl im Pfarrheim vor zahlreichen Mitgliedern und im Beisein von Pfarrer Heinrich Rosner zur gemeindlichen Entwicklung und zum hoch aktuellen Thema "Baxi". Anhand eines Bildausschnittes von Stulln führte Prechtl das neue Baugebiet in zwei Abschnitten mit der Ausweisung von insgesamt 38 Parzellen vor. Für den ersten Bauabschnitt mit 15 Bauplätzen besteht Baurecht.

Die Statistik weist 1648 Einwohner aus, das Wachstum ist harmonisch, Geburten und Sterbefälle halten sich annähernd mit einem leichten Plus die Waage. Erfreulich ist die kontinuierliche Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter. Sie lag 2018 bei 538. Der größte Arbeitgeber ist die Pharma Stulln. Die Haupteinnahmequellen basieren auf der Beteiligung an der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer. Rücklagen von 840 818 Euro stehen Schulden von 297 150 Euro gegenüber.

Stulln habe extrem günstige Abgaben, so Prechtl. Beispielsweise beträgt die Wassergebühr seit 2005 pro Kubikmeter 65 Cent, und die Kanalgebühr liegt seit 17 Jahren stabil bei 1,02 Euro je Kubikmeter. Die Grundsteuer ist 44 Jahre unverändert. Der Kindergarten ist bestens belegt, und nach Krippenplätzen besteht eine starke Nachfrage. Die neue Krippe wird mit zwei Gruppen geplant und ersetzt das derzeitige Provisorium im Turnsaal. "Die Zufriedenheit der Bürger ist der Gradmesser für den Erfolg", merkte der Bürgermeister an. "Sicherheit hat Vorrang": Unter diesem Gesichtspunkt sprach Prechtl die Umsetzung des Naabtalplanes zum Hochwasserschutz in Brensdorf an und hob die gute Internetversorgung hervor. "Anrufen - Einsteigen - Ankommen": Diesen Grundgedanken verkörpert das Mobilitätskonzept, verdeutlichte der Bürgermeister. Die neue Wortschöpfung "Baxi" aus Bus und Taxi beinhaltet: Eine Stunde vor gewünschter Abfahrt anrufen und das "Baxi" kommt zum vereinbarten Einsteigeplatz. Mit der Einführung des Mobilitätskonzepts liege der Landkreis Schwandorf an zweiter Stelle im Regierungsbezirk Oberpfalz nach Tirschenreuth.

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