10.03.2019 - 12:12 Uhr
StullnOberpfalz

Solarpark Brensdorf: Nächster Schritt

Ein weiterer Zwischenschritt zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Solarpark Brensdorf" ist getan. Das Planungsbüro stellte den Vorentwurf vor und der Gemeinderat Stulln fasste entscheidende Beschlüsse.

Zur Genehmigung der planten Freiflächenphotovoltaikanlage nordwestlich von Brensdorf ist ein weiterer Schritt auf den Weg gebracht worden. Landschaftsarchitekt David Neidl vom Architektenbüro Neidl + Neidl/Sulzbach – Rosenberg stellte in Zusammenarbeit mit. Bürgermeister Hans Prechtl und Geschäftsstellenleiterin der VG Schwarzenfeld, Katrin Schwarz, den Vorentwurf vor.
von Herbert RohrwildProfil

In der Novembersitzung 2018 wurde das Gremium über das geplante Bauvorhaben von Josef Hammer zur Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage nordwestlich von Brensdorf informiert. Daran erinnerte Bürgermeister Hans Prechtl. Der Abschluss eines städtebaulichen Vertrages und eine Änderung des Flächennutzungsplanes wurde dem Antragsteller angeboten. In der Dezembersitzung fasste der Gemeinderat die entsprechenden Beschlüsse.

Umfassend stellte David Neidl vom Büro "Neidl+Neidl" (Sulzbach - Rosenberg) den vorhabenbezogenen Bebauungsplan näher vor und erläutert die Festsetzungen des Vorentwurfs. Dazu gehören die bauliche Nutzung als Sondergebiet Photovoltaik (SO), die Höhe der Module von maximal 3 Metern, die Beschränkung der Versiegelung auf die erforderlichen Gebäudefundamente, keine Überschreitung der Einfriedung von 2,20 Metern Höhe und die Sicherstellung des Brandschutzes durch den Vorhabenträger. Die notwendige Fläche - im gültigen Flächennutzungsplan als Fläche für der Landwirtschaft ausgewiesen - soll künftig als Sondergebiet Photovoltaik (SO-PV) dargestellt werden. Der Gemeinderat fasst alle erforderlichen Beschlüsse einstimmig: Der Vorentwurf - auch für die Änderung des Flächennutzungsplanes- wurde gebilligt. Auf dieser Grundlage ist die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und der Träger öffentlicher Belange nun notwendig.

Der Metallcontainer für Aluminium und Weißblech neben den Altglascontainern bei der Bauhofeinfahrt sei ersatzlos abgezogen worden, gab Bürgermeister Hans Prechtl bekannt. Hierfür sei nicht der Landkreis verantwortlich, sondern das "Duale System". Die Firma Lober entfernte von allen Plätzen mit geringem Sammelaufkommen wegen Unrentierlichkeit die Container. Ihr Fassungsvermögen liegt zwischen 1,2 und 1,4 Tonnen. Die in Stulln angefallenen Mengen waren wesentlich geringer. Prechtl appellierte an die Bevölkerung, keine Metalldosen mehr am ehemaligen Containerstandplatz abzustellen. Die Entsorgung von Metall sei über den blauen Wertstoffsack und bei großen Behältnissen über die Wertstoffhöfe sichergestellt. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister auch eine Unsitte an. Neben oder auf den Glascontainern werde Müll abgelagert, der wegen Übergröße nicht durch die runden Containeröffnungen passe. Das sei nicht zulässig.

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