28.10.2020 - 15:55 Uhr
StullnOberpfalz

Staudenbörse in Stulln heuer ohne Tauschgeschäft, dafür mit Vortrag

Referent Erich Ritschel und Kreisbäuerin Sabine Schindler (links) fachsimpeln bei der Staudenbörse in Stulln. Die stellvertretende Kreisbäuerin Manuela Pronath (rechts) begutachtet die Blumenzwiebeln.
von Herbert RohrwildProfil

Alljährlich lädt das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes Schwandorf die Landfrauen zu einer Staudenbörse ein. In der Coronapandemie rückt ein Fachvortrag in den Mittelpunkt. Kreisbäuerin Sabine Schindler bedauerte bei der Begrüßung im Saal des Gasthofes Bodensteiner, dass der gewohnte, gegenseitige Tausch mitgebrachter Stauden unter den Besucherinnen heuer entfalle. Gabriele Gilch bietet aber im Biergarten Blumenzwiebeln – darunter auch Raritäten - zum Kauf an.

Gärtnermeister Erich Ritschel aus Nabburg referierte zum Thema „Der erfolgreiche Weg zum Biogarten/Richtige Anlage eines Hochbeetes“. Er empfahl das Hochbeet mit einer Länge von zwei Meter, Breite von 1,2 Meter und Höhe von rund einem Meter anzulegen, Holzbretter zu benutzen und Gitter gegen Mäuse anzubringen, sowie das Beet abzudecken. Für die rund 40 Zentimeter hohe Füllung eigne sich ein magerer, eventuell mit Quarzsand vermengter Boden optimal. Als Standort biete sich ein schattig-sonniger Platz an. Die Anlage könne auch als Frühjahrsbeet konzipiert werden. Diese Beetform sei für frühe Kulturen von Vorteil, führte der Experte weiter aus. In sehr kalten Nächten solle man ein Grablicht hineinstellen oder das Beet am Abend mit Wasser übergießen, rät der Fachmann, denn „Wasser schützt vor Frost“. Strohmatten seien ebenfalls gut geeignet.

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