Eigentlich hätte er schon in den frühen Morgenstunden des Freitag das Stadtgebiet nahezu unbemerkt durchqueren sollen, der Schwerlast-Riese mit seinen 13 Achsen und einem Gewicht von 134 Tonnen. Dann wäre fast niemand auf ihn aufmerksam geworden und es hätte auch keine Staus gegeben. Doch seine für 4 Uhr geplante Ankunft an der Autobahnanschlussstelle Sulzbach-Rosenberg verzögerte sich um einige Stunden.
Und so sorgte das Fahrzeug einer Dortmunder Spedition mit seinen Übermaßen in allen Kategorien (Länge 31,60 Meter, Breite 3,85 Meter, Höhe 4,30 Meter) am späten Freitagvormittag für einen zeitweisen Stillstand des Verkehrs entlang der innenstädtischen Bundesstraße 14.
Auf dem Buckel hatte der "Lastesel", der bereits am Mittwochabend in Düsseldorf gestartet war, ein knapp 90 Tonnen schweres, kettengeführtes Bohrgerät samt viel Zubehör. Es ist bestimmt zum Einsatz auf einer Baustelle bei Eberhardsbühl, an der längerfristig gesperrten Bahnstrecke Neukirchen - Vilseck, an der zur Zeit von der Deutschen Bahn umfangreiche Gleisbauarbeiten durchgeführt werden.
Großeinsatz also für die Sulzbach-Rosenberger Ordnungshüter: Insgesamt drei Streifenbesatzungen der örtlichen Polizeiinspektion begleiteten das Ungetüm von der Autobahn auf dessen Weg dorthin. Teilweise war der Verkehr auf den innerstädtischen Straßen anzuhalten oder mussten Einmündungen entlang der Strecke kurzzeitig gesperrt werden. Insgesamt hielten sich jedoch die Beeinträchtigungen für den Fahrverkehr in überschaubaren Grenzen, teilte die Polizei am Freitag nach Abschluss der Aktion mit.
Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck von der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg bedankte sich für das Verständnis der betroffenen Verkehrsteilnehmer. "Das hat nicht zuletzt für den reibungslosen Ablauf der Aktion auch zur Tageszeit gesorgt."














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