Sulzbach-Rosenberg
15.04.2020 - 13:28 Uhr

30 km/h schnell: Polizei stoppt zehnjähriges Mädchen mit Hoverboard

Zu schnell, als die Polizei erlaubt. Vor allem, wenn man erst zehn Jahre alt ist. Ein Mädchen ist mit einem Gefährt unterwegs, für das sie eigentlich einen Führerschein und eine Zulassung bräuchte.

Eine Zehnjährige hätte für ihr Hoverboard, mit dem sie unterwegs war, einen Führerschein, eine Zulassung und eine Kfz-Versicherung gebraucht. Bild: Jens Wolf/dpa
Eine Zehnjährige hätte für ihr Hoverboard, mit dem sie unterwegs war, einen Führerschein, eine Zulassung und eine Kfz-Versicherung gebraucht.

Es klingt ein bisschen nach "Zurück in die Zukunft": "Zehnjährige mit nicht zugelassenem Hoverboard unterwegs", meldete die Polizei Sulzbach-Rosenberg. Mit dem Hoverboard, mit dem Marty McFly in den Filmklassikern über die Straßen schwebte, hat das Gefährt, mit dem die Zehnjährige unterwegs war, allerdings nicht so viel gemein. Dabei handelt es sich vielmehr um einen Sitzscooter, elektrisch betrieben, mit Sitz und Lenkstange, wie es in der Pressemitteilung heißt. Tatsächlich schafft das Hoverboard eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30. Die Polizei schreibt: "Da es sich um ein Kraftfahrzeug handelt und entsprechend schnell ist, braucht man dafür einen Führerschein, eine Zulassung und eine Kfz-Versicherung." Die Zehnjährige konnte davon selbstredend nichts vorweisen. Sie durfte nicht mehr weiterfahren. Sogar die Staatsanwaltschaft ist über den Vorgang informiert worden.

 
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