Das Stadtoberhaupt betonte in seiner Begrüßung einmal mehr das Engagement und die Ausstellungsfreudigkeit der Gruppe 81 und der Galerie. "Ein verlässlicher Beitrag zum Kulturgeschehen in der Herzogstadt."
Die Beiträge der Künstler zur Weihnachtsausstellung offenbaren das breite Spektrum der Gruppe: Während Werner Häusler die Frage "Gehören Bär, Luchs und Wolf zu Bayern?" künstlerisch umsetzt, präsentiert Uschi Brauner neben den bereits bekannten "Oberpfälzer Grünschnäbeln" neue "tierische" Keramik-Objekte, einen Schweinekopf, einen Schafskopf und eine Bestie, wie Jagdtrophäen an der Wand exponiert, die von Adventskröten begleitet werden.
Einen wehmütigen Blick auf Sulzbach-Rosenberg und die Maxhütte zeigen farblich harmonisch abgestimmte Monotypien und Aquarelle aus der Schweiz von Hans Wuttig, dessen Teilnahme an der Vernissage tatsächlich den Wetterverhältnissen zum Opfer fiel. Peter Kuschel lieferte diesmal keine seiner hintergründigen Plastiken, sondern ist mit einigen Ölbildern vertreten, die jedoch an Ironie und sozialkritischer Schärfe seinen Keramikarbeiten in nichts nachstehen.
Beim Anblick der Wirtshausbilder von Thomas Deisel mag man sich ein weiteres Wirtshaussterben nicht ausmalen, so einladend und bizarr sind Deisels Darstellungen. Beeindruckende Oberpfälzer Winterlandschaften in Acryl zeigt Roman Friedrich, John Wendlers Aquarelle wecken dagegen die Sehnsucht nach Sonne und Ferne.
Alle Werke und darüber hinaus Karten, Bücher und Nachdrucke stehen als Ergänzung des häuslichen Gabentisches zum Verkauf. In seiner Begrüßung wies Bernhard Müller auf eine im Frühjahr geplante Ausstellung zum Thema "Bauhaus" hin, die auf Werken einer ehemaligen Bauhaus-Schülerin in den zwanziger Jahren aufbaut. In der Adventszeit ist die Galerie immer samstags von 10 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr geöffnet.





















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