27.03.2020 - 15:52 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Amberg-Sulzbach: 87-Jähriger dritter Corona-Toter

Die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Menschen hat sich im Landkreis Amberg-Sulzbach auf 3 erhöht. Wie das Landratsamt vermeldet, ist eine 87-jährige Person an den Folgen der Infektion gestorben.

Weiterhin werden Näherinnen für Schutzmasken gesucht. Das Landratsamt bekommt dafür besondere Materialien.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Zu den Corona-Fällen im Landkreis Amberg-Sulzbach meldet das Amt mit Stand Freitag, 27. März, 15 Uhr: Anzahl bestätigter Fälle: 56 (+9). Zudem ist im Landkreis Amberg-Sulzbach eine weitere Person (87 Jahre) verstorben. Damit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf 3 angestiegen.

Das Bürgertelefon des Landkreises wird wegen der starken Nachfrage auch an diesem Samstag, 28. März, erreichbar sein. Wie das Amt meldet, beantworten und bearbeiten Mitarbeiter zwischen 8.30 und 12 Uhr Fragen und Anliegen der Bürger zum Thema „Coronavirus“. Die Telefonnummer ist unverändert und lautet 09621 39-890. Informationen rund um das Coronavirus und die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung seien auch online unter www.amberg-sulzbach.de unter dem Punkt Coronavirus abrufbar.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung, dass der Landkreis Amberg-Sulzbach ein Materiallieferung erhält, um FFP2- und FFP3-Masken vor Ort selbst schneidern zu können. Das habe Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestern angekündigt.

Wer mit Nähmaschinen umgehen kann und sich einbringen möchte, der sollte sich bei seiner Gemeinde melden, telefonisch oder per Mail. Je nach Bedarf vor Ort liefert das Landratsamt Amberg-Sulzbach Stoff zum Nähen in die einzelnen Kommunen, so der Aufruf.

Produzentinnen und Produzenten von Schutzmasken gesucht – Freiwilligenagentur nimmt Anmeldungen entgegen – Wirtschaftsministerium liefert Vliesstoff

Auch die Stadt Amberg, die aktuell zehn bestätigte Corona-Fälle meldet, rechnet nach eigenen Angaben damit, in den nächsten Tagen zertifizierten Vliesstoff und Nähvorlagen für FFP2- und FFP3-Masken zu erhalten. Damit daraus zeitnah die dringend benötigten Schutzmasken hergestellt werden können, ist sie nun auf die Hilfe nähkundiger Helfer angewiesen.

Bürger, die mit der Nähmaschine umgehen und dafür Zeit erübrigen können, werden daher gebeten, sich mit der Freiwilligenagentur der Stadt Amberg in Verbindung zu setzen, die mit Unterstützung der Amberger Zeitung als Medienpartner die Koordination übernommen hat. Die Agentur nimmt ab Montag, 30. März, 8 Uhr, die Rückmeldung von potenziellen Helfern entgegen. Sie ist unter der Mailadresse engagiert[at]amberg[dot]de oder Telefon 09621/101352 und 101342 erreichbar.

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