Die Festwoche unter dem Motto "Ich glaube an die heilige katholische Kirche" solle hinführen zur Erkenntnis, dass die Kirche immer ein offenes Haus des Vaters sein werde. Der emeritierte Abt des Stifts Schlägl in Österreich, Martin Felhofer, gab beim Pontifikalgottesdienst am ersten Bergfest-Sonntag viele Hinweise auf die Position, in der sich die Kirche heute befinde. Dekan Walter Hellauer, der mit Kaplan Daniel Fenk den Gast begrüßte, freute sich über den Besuch aus der Wachau. Bei mildem Wetter zeigte sich der Freiluft-Gottesdienst sehr gut besucht wie immer.
Am Abend des Lebens. so Felnhofer in seiner Predigt, stehe die Frage nach der Liebe. "Gott liebt diese Kirche, die einmal glorreich und stolz und dann wieder armselig und schwach ist." Gott brauche die Kirche aber auch, die sich immer wieder erneuere. Papst Franziskus habe schon gesagt: "Die Kirche ist berufen, immer ein offenes Haus Gottes zu sein."
"Wir feiern Feste des Glaubens, damit wir auch im Glauben gefestigt werden", stellte der Abt fest und bezog das auch auf den Annaberg, der wieder Kraft für den Alltag gebe und uns durchs Leben trage. Martin Felhofer dankte für die Einladung: "Die Bayern sind uns die liebsten Nachbarn, neben den Wienern", meinte er augenzwinkernd und empfahl einen Besuch seines Stifts in der Wachau. Dort gibt es übrigens das einzige Kloster-Bier Österreichs.














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