10.11.2019 - 11:07 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Doppelkonzert von „Na Ciotogi“ und „Éire music“ im Seidel-Saal

Zwei Bands, eine Liebe. Und zwar zur Grünen Insel Irland und vor allem der Musik, die dort zelebriert wird. Die Gäste im Seidel-Saal kamen voll auf ihre Kosten.

Die irische Band Na Ciotogi spielte im Seidel-Saal wunderschöne Weisen aus der Heimat der Musiker.
von Autor BMRProfil

Das Doppelkonzert im Seidel-Saal eröffneten die drei Musiker von „Éire music“ aus Amberg-Sulzbach. Spürbar war die Hingabe und Überzeugung zur Musik und Kultur der Grünen Insel, instrumental kompakt und kraftvoll von Anita Kinscher und Holger Herrmann vermittelt. Perfekter mehrstimmiger Gesang der Band und das herausragende Mundharmonikaspiel von Sam Stadler bestätigten die besondere Beziehung der Musiker zur irischen Musik. Im Anschluss spielten die aus Irland stammenden Musiker der Band „Na Ciotogi“ [gälisch: na keh-toe-geh], sie kamen auf ihrer diesjährigen Tour zum ersten Mal nach Sulzbach-Rosenberg. Unter ihrem Motto, traditionelle irische Musik von Herzen, zelebrierten sie ihren Auftritt mit großem Respekt vor ihrer eigenen Musikkultur und allem, was sie repräsentiert - und das mit ganzer Seele.

„Na Ciotogi“ boten an diesem Abend ihre gesammelten traditionellen irischen und unverfälschten musikalischen Kostbarkeiten und traten in folgender Besetzung im Seidel-Saal der Historischen Druckerei auf: Tony McCarthy (Flute, Whistles, Bouzouki, Bodhran & Vocals), David McMahon (C&D-Accordion, Mouth Organ, Percussion & Vocals), Sean McMahon (Fiddle), Dan O’Callaghan (Uilleann Pipes, Whistles & Vocals), Paddy O’Neill (Fiddle, Flute & Vocals). Jeder einzelne der "Herzblut-Musikanten", wie sie eine Zuhörerin nannte, begeisterten nicht nur durch ihre jeweiligen Solos, sondern es wurde deutlich, die Musiker von „Na Ciotogi“ leben das, was sie mit ihrem Spiel vermitteln. Es war immer wieder eine Atmosphäre spiritueller Ergriffenheit bei den Zuhörern spürbar.

Ausgehend von der Darbietung, mit der die Band das Publikum in ihren Bann zog, wurde es ein besonderes Konzert das emotional berührte. Das zeigte sich beim anhaltenden Beifall der Zuhörer. Die letzte Zugabe war das Lied "The Auld Triangle" bei dem das Publikum mit einstimmte. Auch das ließ das Doppelkonzert zu einem ganz besonderer Abend werden, mit allem was authentisch dargebotene traditionell irische Musik vermitteln und bedeuten kann.

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