11.09.2018 - 17:40 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Drei Generationen auf der Zugspitze

Enkel, Vater und Opa unternehmen eine zweitägige Bergtour. Dann stehen sie gemeinsam auf der Zugspitze.

Jung-Bergsteiger Simon Scheffmann mit seinen sieben Jahren ist hier eingerahmt von Opa Helmut Spies (links) und seinem Vater Josef Scheffmann.

Das ist wirklich selten: Drei Generationen der DAV-Sektion Sulzbach-Rosenberg standen gemeinsam auf dem höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze (2962 m). Enkel Simon Scheffmann, 7 Jahre, sein Vater Josef Scheffmann und Opa Helmut Spies, allesamt Sektionsmitglieder, unternahmen diese Bergtour. Am ersten Tag ging es von der Ehrwalder- über die Hochfelderalm, auf der man eine Rast einlegte, weiter zum Felderjöchl mit seinen 2045 m zum Gatterl. Über eine kurze seilgesicherte Felsstufe überschritten die drei die Grenze zu Österreich. Über den Plattensteig wanderten sie weiter zur Knorrhütte auf 2051 m. Am zweiten Tag nahmen sie den Aufstieg von der Knorrhütte zum Zugspitzplatt auf sich.

Nach einer Ruhepause auf dem Bahnhof Sönn-Alpin (Seilbahn/Zahnradbahn) ging es über ein steiles Geröllfeld vorbei am Schneeferner-Haus zum mit Drahtseilen gesicherten Steig über den Westgrat zum Zugspitzgipfel.

Nach vier Stunden war es geschafft: Vergessen war all die Mühe vom anstrengenden Aufstieg. Der Lohn war eine herrliche Rundumsicht vom Gipfel. Mit der Ehrwalder-Zugpitzbahn fuhr das Trio zurück zum Ausgangspunkt. Für Simon, Josef und Opa Helmut bleibt es ein unvergessliches Erlebnis, sagen sie gemeinsam.

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