Sulzbach-Rosenberg
02.10.2019 - 09:50 Uhr

Drogen hinter dem Kindergarten verkauft

Hinter der Kindertagesstätte An der Point Sulzbach-Rosenberg wurden Drogen gehandelt. Eine Erzieherin beobachtete die Übergabe an den Fahrer eines roten Sportwagens. Die Polizei fand Marihuana im Gebüsch – und durchsuchte sofort Wohnungen.

Ein 18- und ein 19-Jähriger tätigten in Sulzbach-Rosenberg Drogengeschäfte hinter der Kindertagesstätte An der Point. Eine sofort eingeleitete Fahndung sowie Wohnungsdurchsuchungen waren erfolgreich - und führten zur Festnahme. Bild: Jens Wolf/dpa
Ein 18- und ein 19-Jähriger tätigten in Sulzbach-Rosenberg Drogengeschäfte hinter der Kindertagesstätte An der Point. Eine sofort eingeleitete Fahndung sowie Wohnungsdurchsuchungen waren erfolgreich - und führten zur Festnahme.

Als sich ein junger Mann am Dienstag gegen 16.20 Uhr hinter der Kindertagesstätte An der Point herumtrieb, wurde eine Erzieherin hellhörig und konnte beobachten, wie der Mann zu einem roten Sportwagen ging und dem Fahrer etwas übergab. Der Wagen verschwand genauso wie der zunächst Unbekannte.

Geistesgegenwärtig verständige die Erzieherin die Polizei, die sofort zum Kindergarten fuhr. Dort konnte im Gebüsch ein Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana aufgefunden werden. Eine sofortige Fahndung führte gleich zum Erfolg. In unmittelbarer Nähe konnte der junge Mann, der eindeutig beschrieben wurde, angetroffen und festgenommen werden. Der 18-Jährige räumte den Besitz des Rauschgifts und auch die Übergabe einer geringen Menge Marihuanas an den Fahrer des roten Sportwagens ein.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg ordnete die diensthabende Staatsanwältin Wohnungsdurchsuchungen beim Fahrer des Sportwagens und beim festgenommenen 18-Jährigen aus Sulzbach-Rosenberg an.

Die Wohnungsdurchsuchung des 19-jährigen verdächtigen Käufers des Rauschgifts im östlichen Landkreis verlief ebenfalls positiv. Bei ihm wurden das Tütchen mit Marihuana, das er kurz vorher erworben hatte und entsprechende Utensilien sichergestellt. Die beiden jungen Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 
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