30.08.2020 - 15:46 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Emmerich: Kampf um Krankenhäuser-Erhalt geht weiter

"Ein Krankenhaus ohne Förderverein ist kein richtiges Krankenhaus", betont Vorstand Klaus Emmerich bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand, die von der Vorstandschaft des Fördervereins St.-Anna-Krankenhaus organisiert wurde.

Klaus Emmerich (Mitte) begibt sich auf Wanderschaft und verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand, während Werner Renner ganz Corona-konform den neuen Krankenhaus-Vorstand Roland Ganzmann (rechts) im Namen des Fördervereins St.-Anna-Krankenhaus willkommen heißt.
von Autor AJAProfil

Klaus Emmerich lobte die stets außerordentliche Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Krankenhaus.

Nach achteinhalb Jahren verabschiedet sich der Vorstand der beiden Krankenhäuser St. Anna und St. Johannes in den Ruhestand. Die Nachfolge tritt Roland Ganzmann an, der ihn als "Galionsfigur, die alle mitreißen konnte", bezeichnete.

Werner Renner, Vorsitzender des Fördervereins, sprach ein besonderes Lob und ein Dankeschön für seine Verdienste aus: "Deine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit mit unserem Verein ermöglichte uns, selber eine gute Entwicklung und letzten Endes gute Resultate zu erzielen - für die Förderung und Unterstützung des St.-Anna-Krankenhauses."

Gemeinsam wurde solidarisch für den Erhalt der Selbstständigkeit und für die Weiterentwicklung des Krankenhauses gekämpft. "Der Kampf um den Erhalt der Krankenhäuser geht weiter. Ich werde ihn auch als Rentner fortführen", versprach Emmerich.

Nachfolger Roland Ganzmann sprach von stürmischen Zeiten: "Die Diskussion wird neu aufleben. Ich werde ganz im Sinne von Klaus weiterkämpfen. Er hat viele Spuren hinterlassen, auf die ich aufbauen möchte. Aber ich möchte auch meine eigenen Fußabdrücke hinterlassen. Dabei hoffe ich sehr auf Ihre Unterstützung und freue mich auf alles, was kommt."

Klaus Emmerich wird auch weiterhin Mitglied des Fördervereins bleiben und gegen das Kliniksterben kämpfen. Im Ruhestand kann er nun seinen Hobbys Fahrradfahren, Wandern, Fotografieren und Website-Gestaltung nachgehen. Zudem wird er ab Herbst nächsten Jahres als Dozent in Ansbach tätig sein. "Und da du ja nun häufig im Fichtelgebirge auf Wanderschaft sein wirst, haben wir beschlossen dir einen Wanderrucksack und Stöcke zu schenken. Wir wünschen dir und deiner Familie eine gute Zeit, vor allem aber viel Gesundheit", so Werner Renner abschließend.

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