Die Anrufer meldeten sich mit "Ihre örtliche Polizei" oder "Polizei Sulzbach-Rosenberg". Mit verschiedenen Vorwänden versuchten sie, meist ältere Mitbürger am Telefon auszufragen. In einigen Fällen wurde behauptet, dass beim Nachbarn eingebrochen worden sei. Einer anderen Variante nach sei angeblich ein Zettel mit den Adressdaten der Angerufenen aufgefunden worden.
Auffällig war, wie die "echte" Polizei am Dienstag mitteilte, dass die Gespräche mehrfach abrupt endeten. Die Verbindung brach ab, ohne dass persönliche Daten, wie Kontoverbindungen oder Anzahl der Mitbewohner zur Sprache gekommen waren. Nur in einem Fall fragte ein unbekannter Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgegeben hatte, nach Ersparnissen und Kontonummern. Er hatte es mit einer geistesgegenwärtigen Rentnerin zu tun. Die 83-Jährige verweigerte die Auskunft und legte auf.
Wie bereits in der Vergangenheit war am Montag wohl Sulzbach-Rosenberg das Ziel einer international agierenden Bande. Die örtliche Polizeiinspektion rät den Bürgern eindringlich, keine Daten am Telefon preiszugeben und solche Gespräche sofort zu beenden.
Sulzbach-Rosenberg
Update 26.06.2018 - 17:35 Uhr
Falsche Polizisten lassen es klingeln
von Günther Wedel
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