17.05.2019 - 17:25 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Frauen-Union wählt Führungsteam

Mit 100 Prozent ist Nicole Selendt als Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Sulzbach-Rosenberg wiedergewählt worden. Ebenfalls 100 Prozent der Stimmen erhielten ihre Stellvertreterinnen Eva Fröhlich, Evi Rauch und Wina Pamler.

Nach der Wahl bei der Frauen-Union: das neue Vorstandsgremium mit Vorsitzender Nicole Selendt (links), Ortsvorsitzendem Patrick Fröhlich (hinten, Dritter von links) und Gästen.

Wina Pamler rückte bei den Wahlen neu in den FU-Vorstand auf und komplettiert das junge Führungsteam des Arbeitskreises, das weiterhin von erfahrenen Kräften wie Inge Bauer als Schatzmeisterin und Heidi Unger als Schriftführerin unterstützt wird.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen im März 2020 und vor allem die Europawahl Ende Mai rief Selendt zusammen mit CSU-Ortsvorsitzendem Patrick Fröhlich im Gasthaus Bartl dazu auf, geschlossen und selbstbewusst die Interessen der CSU sowohl auf kommunaler als auch auf europäischer Ebene zu vertreten. "Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Parteien Zulauf haben und Linksextreme Verstaatlichung und Kommunismus fordern, ist die CSU als stabiler Anker in der Mitte der Gesellschaft unverzichtbar", so Selendt und Fröhlich. 

In Europa biete sich erstmals die Chance, mit Manfred Weber einen Bayern an die Spitze der EU-Kommission zu bringen, der einerseits ein glühender Verfechter gemeinsamer europäischer Projekte sei, andererseits aber auch anerkenne, dass Europa Grenzen hat. "Die Menschen vor Ort können manche Dinge eben besser entscheiden als in Brüssel", sagte Fröhlich. Und deshalb sei es umso wichtiger, dass im März 2020 erneut eine große Anzahl von CSU-Vertretern in den Stadtrat einziehe, die mutig und vorausschauend die richtigen Weichen für eine gute Zukunft der Stadt stelle, ergänzte Selendt. CSU-Fraktionsvorsitzender Stefan Morgenschweis berichtete aus dem Stadtrat, dass sich auf Nachfragen der CSU über mehrere Jahre hinweg im Bereich der Kinderbetreuung nun deutlich etwas tue. Zahlreiche Eltern, die bisher noch keinen Betreuungsplatz in einem der Kindergärten gefunden hatten, seien durch eine über alle Fraktionen hinweg erarbeitete Lösung im Schlössl nun versorgt. Allerdings müsse bei der Einrichtung und bei Spielgeräten noch nachgebessert werden. Auf lange Sicht werde nur eine neue Kindertagesstätte den Bedarf decken können.

Angesprochen auf die derzeit unschöne Außenwirkung Sulzbach-Rosenbergs auf Besucher durch die Fassade der Storg-Immobilie wies Morgenschweis darauf hin, dass es derzeit intensive Gespräche mit einem interessierten Investor gebe. Er unterstrich, dass es richtig war, vor drei Jahren die Immobilie zu kaufen. So könnten Stadt und Stadtrat mitbestimmen, was am Eingangstor zu Sulzbach-Rosenberg entstehen darf und was nicht.

Nicole Selendt kündigte an, sich mit der FU in den Monaten vor der Kommunalwahl weiterhin  um Familien- und soziale Themen kümmern zu wollen. Dazu gehöre die Barrierefreiheit der Innenstadt oder die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr - vor allem auf dem Schulweg.

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