Update 24.02.2019 - 16:47 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Hilfe für das Recht der Schwachen

Für Menschen in Not und schwierigen Lebenslagen bietet die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) der Diakonie in Sulzbach-Rosenberg ihre Hilfe als Aufklärungs- und Vernetzungsstelle an. Jetzt hilft auch der Lions-Club.

Die KASA-Mitarbeiter von links: Bashar Cleiquit, Angelika Brandt, Silke Jüstel, Irina Frescher, Renate Fenzel-Bücherl, Theo Wißmüller (ganz rechts), Petra Schöllhorn und Jörg Melchner (Zweite und Dritter von rechts).
von MÜBProfil

Bürokratismus verhindert im Notfall schnelle Hilfe oder verschärft unter Umständen einen Notfall, wenn Unterlagen nicht gefunden werden oder verloren gehen. Für die schnelle materielle Hilfe können dann die Spenden aus der Bevölkerung und vieler Vereine unbürokratisch verwendet werden.

Theo Wißmüller von der KASA zeigte sich über die großzügige Spende von 2500 Euro des "Lions-Hilfswerkes Sulzbach-Rosenberg" hocherfreut und dankte den Überbringern des Hilfswerkes, Präsident Jörg Melchner und der Past-Präsidentin Petra Schöllhorn. Ein Leben am Limit führe schnell zu Isolierung und Depression, die Betroffenen fühlten sich ausgesondert und als Menschen zweiter Klasse. Der Sozialpädagoge Theo Wißmüller und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befassen sich im weitesten Sinne mit Armutsproblemen in ihrer ganzen Bandbreite und der damit einhergehenden Auswirkung auf das soziale Umfeld.

Mit den betroffenen Menschen versucht die KASA, deren Interessen und Rechte durchzusetzen und ihre Rahmenbedingungen in der Gesellschaft zu verbessern.

Am häufigsten hat Theo Wißmüller Kontakt mit der Arbeitsagentur (ARGE): "Die Bewilligungsbescheide sind nicht transparent und für Laien undurchschaubar", kritisiert er. Rätselhaft sei für nicht Geschulte oft, wie die Behörde auf die errechneten Auszahlungen komme.

Als KASA-Berater sei es deshalb wichtig, sich rechtlich auf dem Laufenden zu halten, um bei Unklarheiten auf die Möglichkeit eines Widerspruchs hinweisen zu können. Zur Überbrückung finanzieller Engpässe können Spenden lebenswichtig sein.

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