Sie gehörte zum absoluten Urgestein der Musikszene in der Herzogstadt, jetzt ist sie Geschichte: Beim Altstadtfest-Frühschoppen im Fuchsbeck-Hof spielte die Jellycreek-Rosemountain Company, die Sulzbach-Rosenberg-Gesellschaft, zum letzten Mal auf.
Entstanden war die Band vor 22 Jahren bei einem Auftritt im damaligen Film-Café, als sich die Musiker für einen Abend zusammenfanden. 21 Jahre trat die Band dann pünktlich beim SVK-Frühschoppen um 10.30 Uhr auf, begeisterte stets aufs Neue mit immer dem selben Programm, das sich stark an das legendäre Dampfschiff der frühen 80er Jahre anlehnte.
Der "Rousnberg City Blues", der Miegelmutti-Swing, die Altstadtfest-Hymne und der "Elefant" - sie alle brachten die Fans zuverlässig in beste Stimmung. Und der Dixieland-Kracher "Icecream" wurde quasi zur Nationalhymne der inzwischen neunköpfigen Band, die ebenfalls umjubelte Volksmusikeinlagen zum Besten gab.
Auch am Sonntag standen die ersten Besucher schon nach zehn Minuten auf den Bänken und feierten bis zum Ende gegen 13 Uhr ihre geliebte Frühschoppen-Band: "Wir woll'n die Show"! Dann verabschiedeten sich die Musiker, vom SVK-Vorsitzenden noch geehrt, in den Altstadtfest-Ruhestand: Georg Leugner-Gradl, Fritz Leugner (Klarinette/Saxophon), Hans Loos (Posaune), Peter Grund (Trompete), Konrad Sommer (Bass), Tommi Müller (Gitarre), Lurchi Gebhardt (Drums), Sänger Franz-Xaver Reinprecht, Max Hiltl (Keyboard) und Gast-Tubist Anton Stümpfl werden in dieser Form nicht mehr gemeinsam auftreten. Eine Ära ist zu Ende, wie es weitergeht, ungewiss. Zumindest für einen Teil der Band würden aber gewöhnlich gut unterrichtete Kreise nicht ihre Hand ins Feuer legen, dass nicht der eine oder andere wieder einmal auf einer Altstadtfest-Bühne auftaucht. Mit Instrument, versteht sich.













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