Sulzbach-Rosenberg
04.12.2018 - 16:31 Uhr

Maut verursacht höhere Kosten

Höhere Kosten, die durch die Maut anfallen, kann das Transportgewerbe nicht tragen. Der Endverbraucher muss deshalb davon ausgehen, dass er die Zusatzbelastung in Teilen zu spüren bekommt.

Hannelore Nitzbon (Mitte) von der Firma Meyer aus dem Birgland und Siegfried Donhauser (Zweiter von rechts) von der Firma Siegfried Donhauser Transporte aus Sulzbach Rosenberg nehmen die Urkunden für 40-jährige Mitgliedschaft im Verband in Empfang. Bild: Harald Sentner (exb)
Hannelore Nitzbon (Mitte) von der Firma Meyer aus dem Birgland und Siegfried Donhauser (Zweiter von rechts) von der Firma Siegfried Donhauser Transporte aus Sulzbach Rosenberg nehmen die Urkunden für 40-jährige Mitgliedschaft im Verband in Empfang.

Die Transportunternehmer aus Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Weiden, Amberg, Amberg-Sulzbach und Schwandorf haben sich zu ihrer Regionalversammlung getroffen. Daran nahm Sebastian Lechner, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT), teil.

Er ging zunächst auf die Maut ein. Mit der Einführung der Bundesstraßenmaut zum 1. Juli sei das mautpflichtige Straßennetz von etwa 15 500 auf 53 000 Kilometer erweitert worden. Die Mehreinnahmen für den Bund gab Lechner mit bis zu zwei Milliarden Euro an. Zum anderen sei die Mauterhöhung zum 1. Januar inzwischen verabschiedet worden. Selbst Lastwagen der saubersten Emissionsklasse Euro VI würden mit 40 bis 60 Prozent höheren Mautsätzen belastet. Die höheren Kosten, die laut Bund weitere drei Milliarden Euro betragen werden, könnte das Gewerbe nicht tragen. "Der Endverbraucher sollte daher davon ausgehen, dass er diese dann fünf Milliarden Euro jährliche Zusatzbelastung, in Teilen zu spüren bekommt."

Sebastian Lechner, LBT-Geschäftsführer Harald Sentner und der Bezirksdelegierte Oberpfalz, Georg Mayer, zeichneten die Unternehmen Donhauser (Sulzbach-Rosenberg) und Meyer (Birgland) für 40-jährige Verbandsmitgliedschaft aus.

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