Die Transportunternehmer aus Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Weiden, Amberg, Amberg-Sulzbach und Schwandorf haben sich zu ihrer Regionalversammlung getroffen. Daran nahm Sebastian Lechner, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT), teil.
Er ging zunächst auf die Maut ein. Mit der Einführung der Bundesstraßenmaut zum 1. Juli sei das mautpflichtige Straßennetz von etwa 15 500 auf 53 000 Kilometer erweitert worden. Die Mehreinnahmen für den Bund gab Lechner mit bis zu zwei Milliarden Euro an. Zum anderen sei die Mauterhöhung zum 1. Januar inzwischen verabschiedet worden. Selbst Lastwagen der saubersten Emissionsklasse Euro VI würden mit 40 bis 60 Prozent höheren Mautsätzen belastet. Die höheren Kosten, die laut Bund weitere drei Milliarden Euro betragen werden, könnte das Gewerbe nicht tragen. "Der Endverbraucher sollte daher davon ausgehen, dass er diese dann fünf Milliarden Euro jährliche Zusatzbelastung, in Teilen zu spüren bekommt."
Sebastian Lechner, LBT-Geschäftsführer Harald Sentner und der Bezirksdelegierte Oberpfalz, Georg Mayer, zeichneten die Unternehmen Donhauser (Sulzbach-Rosenberg) und Meyer (Birgland) für 40-jährige Verbandsmitgliedschaft aus.



















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