03.12.2018 - 16:56 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Mehr Geld für Digitalisierung

Um lediglich 5,6 Prozent steigert sich der Verwaltungshaushalt des Zweckverbands Berufsschulen. Das hat laut Verbandsvorsitzendem Richard Reisinger einen Grund: Es liegt am laufenden Bauunterhalt der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg.

Um lediglich 5,6 Prozent steigert sich der Verwaltungshaushalt des Zweckverbands Berufsschulen. Das hat laut Verbandsvorsitzendem Richard Reisinger einen Grund: Es liegt am laufenden Bauunterhalt der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg.
von Sabrina BauerProfil

Das Haushaltsjahr 2019 weist über 2,7 Millionen Euro in Ein- und Ausgaben im Verwaltungshaushalt und 882 400 Euro im Vermögenshaushalt auf, was eine Steigerung von 27,28 Prozent gegenüber diesem Jahr bedeutet. Der aufgeführte Umlageschlüssel spiegelt das prozentuale Verhältnis der auf die Berufsschulen der Verbandsmitglieder entfallenden Schülerzahlen wider. Laut Statistik hatte im Jahr 2018 Amberg 343 Schüler, im Landkreis waren es 278.

Wolfgang Meier, Geschäftsführer des Zweckverbands Berufsschulen und Leiter des Schul- und Sportamt der Stadt Amberg, gab Vergaben von Fördermaßnahmen bekannt. Außerdem informierte er, dass 130 000 Euro Verpflichtungsermächtigungen aufgenommen würden. Deren Zahlung erfolgten neben den geplanten 60 000 Euro im Jahre 2019 für Elektroausstattung dann ein Jahr später.

Beim Punkt Digitalisierung wurden die Förderung von Glasfaseranschlüssen und Wlan für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser, ein Digitalbudget für digitale Klassenzimmer sowie Fördermittel für integrierte Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen beschlossen. Martin Wurdack, der das berufliche Schulzentrum Amberg leitet, berichtete von wachsenden Schülerzahlen in den beruflichen Oberschulen (FOS/BOS) Ambergs. "Wir haben keine Klassen unter 16 Schülern, im technischen und kaufmännischen Bereich gibt es immer mehr Schüler." Laut Bernhard Kleierl, Leiter der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg, ist an seiner Einrichtung eine Zunahme an Schülern im technischen und handwerklichen Bereich festzustellen. Aber auch der kaufmännische Sektor verzeichne steigende Schülerzahlen. "Das Sorgenkind wird immer mehr der Bereich Metzgerei", erklärte er. "Wir wirken dem negativen Wachstum mit vielen Aktionen entgegen, die Lage wird jedoch stetig verzweifelnder."

 

 

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