Die Unfallbilder gleichen sich, und auch der Hergang ist stets verdächtig ähnlich: Rutschige Fahrbahn auf der Staatsstraße 2040 nach längerem Regen. Das passierte schon 2015, dann gleich vier Mal 2016, 2018 im Januar und zuletzt nun am Montag dieser Woche (wir berichteten). 2018, so schildert es der Rosenberger Feuerwehrkommandant Jürgen Schloß, war es besonders krass: "Ich geriet damals schon bei der Anfahrt mit dem Feuerwehr-Pkw ins Rutschen". Es hatte stark geregnet, und wie schon 2016 schillerte die gesamte Fahrbahn in allen Regenbogenfarben, der Ölteppich war unübersehbar.
Auch dieses Mal musste wieder ein Unfallopfer von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreizer aus dem Wrack befreit werden. Die Feuerwehr hat nach wie vor einen dringenden Verdacht: "Es sah auch am Montag wieder sehr nach Öl aus," meint Schloß. Wo es herkommt, ist nach Angaben aller Beteiligten aber unklar. Immerhin wird auch die damalige Theorie überprüft, dass es bei starkem Regen durch Auswaschungen vom DB-Gleisbett herabsickert oder aus dem Erdreich ausgespült wird und auf die Straße gelangt.
"Wir sind an der Sache dran", versichert Bauoberrat Stefan Noll. Die Straßenmeisterei des Staatlichen Bauamtes habe am Unfallort am Montag den Belag begutachtet. "Wir werden demnächst einen sogenannten Griffigkeitstest durchführen, dazu fordern wir ein Spezial-Messfahrzeug an", verspricht der Abteilungsleiter. Sollten sich wirklich Merkmale für eine Schmier-Anfälligkeit in der obersten Bitumenschicht ergeben, müsse man zunächst über eine Geschwindigkeitsbeschränkung in diesem Bereich nachdenken - "Tempo 30 bei Nässe" etwa.
Dann werde man auch über Abhilfe im Asphalt selbst reden. Mit dem ähnlichen Rutsch-Phänomen in der Kümmersbrucker Straße in Amberg, wo der Asphalt aufgeraut wurde, habe die Lohe-Sache wohl nichts zu tun. "Aber wir prüfen alles!" Bis dahin gilt für alle Autofahrer: Wenn die Fahrbahn nass ist- extreme Vorsicht bei der Ein- und Ausfahrt an der Lohe-Unterführung.













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