15.03.2019 - 11:18 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Oberbayerin von Oberpfalz nach Niederbayern

Seit dem 1. September 2013 ist Sabrina Schmidt Jugenddiakonin der Gemeinden Christuskirche, St. Johannis und St. Michael Poppenricht. Nun wird sie in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet.

Den Segen für ihren weiteren Lebensweg spendeten Diakonin Schmidt Dekan Karlhermann Schötz (rechts), Pfarrer Uwe Markert (Rosenberg, Poppenricht, links) und Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz (Sulzbach, 2. von rechts).
von Autor GACProfil

Ihr Lebensmotto hat sie aus dem Markusevangelium entnommen: "Alles ist möglich dem, der da glaubt." Deshalb hat Sabrina Schmidt vor fünfeinhalb Jahren unverzagt ihren Dienst in der Christuskirche angetreten, als Anfängerin in der Oberpfalz, die ihr als geborene Oberbayerin doch ein wenig fremd war. Und nachdem sie hier sehr erfolgreich gearbeitet und auch viele persönliche Freundschaften geschlossen hat, geht sie mit dem gleichen Gottvertrauen ihre neue Aufgabe als Dekanatsjugendreferentin in Landshut an.

Dennoch ist ein wenig Wehmut dabei: "Den Seufzer in der Sakristei habe ich vernommen", sagte Dekan Karlhermann Schötz bei ihrer Entpflichtung. In ihrer Predigt über ein Wort aus dem Hebräerbrief setzte sie sich mit den Herausforderungen auseinander, denen bekennende Christen auch bei uns zunehmend ausgesetzt sind: "Woran orientieren wir uns in einer Welt, die voll ist von Heilsangeboten?" Heute müsse man sich immer öfter rechtfertigen, wenn man konfirmiert sei und sonntags in die Kirche gehe.

Dass es trotzdem so viele Jugendliche gebe, die sich mit vollem Herzen in der Evangelischen Jugend engagieren, sich sogar Urlaub nähmen, um auf Freizeiten Kinder zu betreuen, das sei eine großartige Erfahrung gewesen. Sie wisse nicht, schloss Schmidt, was auf sie zukomme, aber sie wisse, dass sie auf Jesus vertrauen könne. Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr stimmungsvoll gestaltet durch Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke (Orgel) und Anja Pilhofer (Violine).

Beim anschließenden Empfang bedankten sich Jugendliche, Kirchenvorsteher, Pfarrer und Kollegen der drei Gemeinden, in denen Sabrina Schmidt tätig war, bei ihrer scheidenden Jugenddiakonin mit Abschiedsgeschenken, Photos und kleinen Sketchen. Alle äußerten die Hoffnung, dass die Freundschaften die Trennung überdauern und dass sie in ihrer neuen Aufgabe Freude und Erfüllung finden möge.

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