20.09.2018 - 14:29 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Pro-Su-Ro-Gutscheine seit zehn Jahren gefragt

Der 2008 aufgelegte Stadtgutschein hat in dieser Zeit fast 43.000 Euro in die Kassen der örtlichen Geschäftswelt gelenkt.

von Wolfgang BerndtProfil

Nicht nur die Absage des Weihnachtsmarkts 2018 (siehe www.onetz.de/2497508) beschäftigte das Wirtschafts- und Kulturforum Pro Su-Ro bei seiner Mitgliederversammlung im Gasthof Heldrich in Forsthof.

"Jetzt geht es darum, wie das Stadtmarketing, das in anderen Kommunen schon erfolgreich praktiziert wird, in Sulzbach-Rosenberg vorangebracht werden kann", formulierte 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein die Zielvorgabe für die Zukunft. Die Stadt wisse die Unterstützung von Pro Su-Ro in dieser Frage und das Engagement in wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten zu schätzen, versicherte er.

136 Mitglieder bedeuteten einen konstanten Stand gegenüber dem Vorjahr, sagte der Vorsitzende Kurt von Klenck. Rückblickend zeigte er einige Aktivitäten auf. "Sehr ordentlich", bewertete er das kulturelle RahmenProgramm beim Weihnachtsmarkt 2017, für das unter anderem die Städtische Sing- und Musikschule verantwortlich zeichnete.

An der Schulanfangsmesse beteiligten sich 47 Firmen, die einen enormen Besuch registriert hätten. Der Erlös sei an den evangelischen Kindergarten An der Allee und an die Kita St. Vitus in Illschwang gespendet worden. Als Erfolg stufte der Vorsitzende auch die Kompas-Messe auf dem Dultplatz ein.

Mit der Zielsetzung, das Geld in Sulzbach-Rosenberg zu halten, legte Pro Su-Ro vor zehn Jahren den Stadtgutschein auf. Die Bevölkerung nehme dieses Angebot an, wie der inzwischen erreichte Wert von fast 43 000 Euro zeige. Hohen Zuspruch erfahre der Bergstadtbote, der 2017 wieder mit elf Ausgaben erschienen ist. Der Kassenbericht, der Licht und Schatten aufwarf, der Revisionsbericht und die einstimmige Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters vervollständigten die Regularien.

Nächste größere Veranstaltung werde das dreitägige Besenfest sein, das an diesem Freitag und Samstag noch mit einem sehens- und hörenswerten KulturProgramm aufwarte. Gleichzeitig stellen Organisationen am Tag der Vereine ihr Programm und ihr Angebot vor. Für 2019 plant das Wirtschafts- und Kulturforum statt einer Schulanfangsmesse eine "Woche des Schulanfangs" geplant, an dem jede Firma und jedes Geschäft sich mit dem eigenen Angebot präsentierten könne.

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