03.03.2019 - 13:24 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Prunksitzung der Knappnesia kaum zu toppen

Ein wahres Feuerwerk an Garde- und Showtänzen sowie humorvollen Einlagen brannte die Faschingsgesellschaft Knappnesia Sulzbach-Rosenberg bei ihrer Prunksitzung ab. Damit brachte sie den voll besetzten Wagnersaal zum Beben.

von Adele SchützProfil

Die Prunksitzung der Faschingsgesellschaft Knappnesia hat sich längst in der "Faschingshochburg" Sulzbach-Rosenberg etabliert und sorgt alle Jahre wieder für einen überwältigenden Höhepunkt in der fünften Jahreszeit. 80 Aktive in sechs Tanzgruppen gaben bei ihren zehn Tänzen ihr Bestes. Für eine schöne Bereicherung des Abendprogramms sorgten die befreundeten Faschingsgesellschaften aus Michelfeld und Vohenstrauß sowie der hiesige Spielmannszug St. Georg mit ihren Einlagen.

Es herrschte schon eine grandiose Stimmung im Wagner-Saal als Präsident Christian Kellner mit den Aktiven, den Hofdamen, Elferräten und dem Hofstaat zu zackiger Marschmusik einzog. Kellner ließ wissen, dass die Knappnesen in der Session 2018/19 schon über 50 Auftritte absolviert hätten, und mit der Rosenmontagsparty am Luitpoldplatz, dem Faschingskehraus am Dienstag im Capitol und dem Fischzug ab Fürstenquelle am Aschermittwoch noch weitere Höhepunkte anstehen.

Vier Stunden

Es folgten die Ansprachen des Kinderprinzenpaars Lena I. und Leon I., sowie des Prinzenpaars Daniela I. und Stefan I., die die Gäste auf die kommenden vier Stunden einstimmten, in denen es im Saal dann rund ging. Los ging es mit den Jüngsten der Bambinigarde im Alter von fünf und sechs Jahren mit dem Gardetanz "Bugs Bunny mit Tom & Jerry". Die Kleinen tanzten sich im Nu in die Herzen der Gäste und bekamen großen Applaus. Nicht weniger als die Gardejüngsten beeindruckte die Kindergarde mit ihrem Tanz "My Bonnie is over the ocean" und "Komm hol das Lasso raus". Bestens kam auch der Beitrag "Cheerleaders" der Kleinen an. Hatte der Nachwuchs das Publikum mit seinen Leistungen schon schwer beeindruckt, legte Funkenmariechen Amelie Gross mit ihrem Tanz zur Filmmusik "What a feeling" aus Flashdance noch nach. Sie bewies Konzentration, Kondition und Körperbeherrschung und vergaß dabei das Lächeln nicht. Dies zeigt, dass es Garde-Ausbilderin und Trainerin Heike Gradl blendend versteht, die Kids zu enormen Leistungen zu motivieren, ohne dass der Spaß an der Sache verloren geht.

Nicht nur Tanzbegabung und Rhythmus im Blut zeigte dann die Jugendgarde, sondern auch akrobatisches Talent bei "Jumpstyle for Garde" und bei "Zirkus". Zum Hingucker wurde auch der Vortänzer unter den Gardemädels. Gerade der abwechslungsreiche Showtanz mit seiner aufwendigen Choreographie forderte die jungen Akteure ganz schön, die allerdings sichtlich Spaß hatten. Bei der Jugendgarde sorgte dann der Pressesprecher des Landesverbands Ostbayerischer Faschingsgesellschaften Manfred Enders für eine Überraschung, als er Gardetänzerin Ingrid Popa für ihren Einsatz auszeichnete. Die Prinzengarde konnte zunächst mit dem Tanz "Beethoven-Virus" begeistern, bevor die knapp 30-köpfige Jugendgarde der befreundeten Faschingsgesellschaft aus Vohenstrauß das Parkett mit ihrem Showtanz eroberte, in dem diverse musikalische Stilrichtungen vereint waren.

Lachmuskeln strapaziert

Auch heuer durfte der Spielmannszug St. Georg mit einer zackigen Einlage nicht fehlen. . Mit einem Angriff auf die Lachmuskeln der Gäste warteten dann die Sexbomben Sabine und Doris von der Faschingsgesellschaft Michelfeld auf, die ihre Problemchen in der Midlife-Crisis erfrischend ehrlich auftischten. Nach einer kurzen Pause fegten der mehrfach ausgezeichnete 1. Rock´n´Roll und Boogie Woogie Clubs "Quick Feet" Amberg übers Parkett und brachte weiteren Schwung in den Saal. Mit Spannung wurde dann der Auftritt des Männerballetts erwartet, das sich heuer als attraktive Crew der MB-Airline präsentierten und mit ihrem Auftritt den Saal begeisterte. Nach dem Motto "Das Beste kommt zum Schluss" präsentierte die Prinzengarde ihren aufwendigen Showtanz "Reise um die Welt". Die Tänzerinnen glänzten dabei auch mit akrobatischen Talenten.

Rosen für Betreuer

Christian Kellner dankte zum Abschluss allen, die vor und hinter der Bühne beste Arbeit geleistet hätten, um die Veranstaltung wieder zum Faschingshöhepunkt in der Herzogstadt werden zu lassen. Für das Schneider- und Betreuerteam gab es Rosen. Weitere Bilder im Internet unter www.onetz.de/

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