02.02.2020 - 16:21 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Rekordjahr für St.-Anna-Krankenhaus

25 680 Patienten fanden 2019 Hilfe im St.-Anna-Krankenhaus. Fast 9000 blieben einen oder mehrere Tage - die höchste stationäre Fallzahl seit Bestehen des Kommunalunternehmens "Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach".

Zusammen 25 680 Patienten in St. Anna, das hat es noch nie gegeben. Darüber freut sich Landrat Richard Reisinger.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Das St.-Anna-Krankenhaus blickt auf erfolgreiches Jahr 2019 zurück, darüber setzten Vorstand Klaus Emmerich und Landrat Richard Reisinger unsere Zeitung in einem Redaktionsgespräch in Kenntnis. "Nach Informationen des Vorstands hat das St.-Anna-Krankenhaus im Jahr 2019 mit 8946 Patienten einen absoluten Höchststand erreicht. Hinzu kamen 2019 insgesamt 16 734 ambulante Patienten - ebenfalls eine Rekordzahl", freute sich Klaus Emmerich.

"Zusammen 25 680 Patienten in St. Anna, das hat es noch nie gegeben", schloss sich ihm Landrat Richard Reisinger an. Der Rekord des Vorjahres wurde gleich um mehr als tausend Patienten überschritten. Bei den Geburten schrammte man mit 592 knapp am 2018er-Rekord von 597 vorbei.

Diese hohe Fallzahl bestätige den Kurs wohnortnaher Krankenhäuser mit einem innerhalb ihres Versorgungsauftrags sehr umfassenden Versorgungsangebot, merkte der Landrat an. Hohe Behandlungsqualität, hohe Personaldichte, hohes interdisziplinäres Leistungsspektrum, hohe medizintechnische Ausstattung und hohe Zustimmungsquote der Patienten seien Gründe für das stetige Patientenwachstum im St.-Anna-Krankenhaus.

Laut Vorstand Emmerich spielte auch der traurige Anlass eine Rolle, dass zum 31. Mai 2019 das Krankenhaus Hersbruck schließen musste. "Wir spüren, dass sich viele Patienten sowie Ärzte der Region neu orientieren und im St.-Anna-Krankenhaus einen guten Partner für die stationäre Behandlung sehen", so seine Einschätzung.

Erfreulich sei, dass die Patienten des Krankenhauses tendenziell schwierigere und komplexere Behandlungsfälle als im Jahr 2018 in Anspruch genommen hätten.

Differenzierter sehe die Leistungsbilanz 2019 der St.-Johannes-Klinik Auerbach aus. "Akutstationär würden wir uns eine höhere Inanspruchnahme durch die örtlichen Patienten wünschen", gestand der Landrat ein.

"Aber auch in Auerbach könne man einen Rekord verzeichnen: In der Geriatrischen Rehabilitation wurden 779 Rehabilitanden behandelt, so viele wie nie zuvor. Wir sind stolz auf den hohen Zuspruch der Bevölkerung gegenüber beiden Krankenhäusern!"

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