Update 26.02.2019 - 15:24 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Rückgrat des Rohrwerks Maxhütte

Hochqualifizierte Facharbeiter und engagierte Auszubildende prägen das Rohrwerk in Sulzbach-Rosenberg seit Jahrzehnten. Das honoriert die Geschäftsführung, sie vergisst auch die Jubilare und künftigen Rentner nicht.

.Die frischgebackenen Jung-Facharbeiter im Rohrwerk Maxhütte mit Geschäftsführer Siegfried Gierl (Mitte) und Betriebsratsvorsitzendem Karl-Heinz König (links) erhielten Glückwünsche am Ehrenabend.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

Im Rohrwerk Maxhütte gibt es Grund zum Feiern: Acht Auszubildende im Jahr 2018 sowie fünf im Januar 2019 beendeten in den Berufen Industriemechaniker, Elektroniker, Werkstoffprüfer sowie Maschinen- und Anlagenführer sehr erfolgreich ihre Ausbildung. Beim Ehrenabend im Gasthaus Zum Wulfen in Kauerhof bekamen die neuen Jungfacharbeiter ihre Zeugnisse, die Geschäftsführung beglückwünschte aber auch nochmals die Auszubildenden aus dem vergangenen Jahr.

"Ausbildung ist ein Grundstock für die berufliche Zukunft, qualifizierte Facharbeiter sind ein wichtiger Bestandteil für optimierte Personalplanung in einem Betrieb", stellte Geschäftsführer Siegfried Gierl an den Anfang seiner Rede.. Das Engagement, das alle in der Ausbildung zeigten, könne man an den hervorragenden Ergebnissen erkennen.

Alle 13 Auszubildende erreichten gemeinsam eine Durchschnittsnote von 1,8 - ein Ergebnis, das nicht nur die Ausbilder um Helmut Schöpf stolz mache. Auch die Geschäftsführung könne erkennen, dass sich der Einsatz aller Beteiligten lohne. Bester mit der Note 1,2 war Industriemechaniker Stefan Schöner, der zusätzlich mit dem Preis der Berufsschule Amberg als Jahrgangsbester ausgezeichnet wurde.

.Industriemechaniker Stefan Schöner, hier mit seinen Ausbildern, erreichte bei der Geselenprüfung die Note 1,2.
.Die langjährigen Jubilare des Rohrwerks bekamen Glückwünsche und Geschenke, ebenso die Ausgeschiedenen.

Fast alle noch an Bord

Seit Beginn der eigenständigen Ausbildung im Rohrwerk Maxhütte haben schon 78 Auszubildende ihre Ausbildung beendet. Fast alle sind noch im Betrieb beschäftigt oder übernehmen nach ihrer Weiterqualifizierung zum Meister oder Techniker Führungsaufgaben im Werk.

Gierl überbrachte am Ehrenabend auch die Grüße seines Kollegen Harry Nimmerjahn. Es gab natürlich auch Dienstjubiläen und Renteneintritte zu feiern. Er beglückwünschte Erwin Schwender für zehn Jahre, Helmut Maderer und Holger Lippert zum 25-jährigen sowie Hans-Peter Kutschenreiter, Günter Hartmann, Manfred Donhauser und Werner Nagel zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Ein Arbeitsleben mit jahrezehntelanger Zugehörigkeit zu einem Unternehmen werde ja immer seltener, bilanzierte Gierl, umso mehr gelte es, die Treue und Zuverlässigkeit langjähriger Mitarbeiter zu schätzen und für ihren Einsatz Danke zu sagen. "Mit Ihrer Erfahrung, Ihrem Engagement und Wissen sind Sie jedes Jahr wertvoller für uns geworden - vielen Dank für die langjährige und erfolgreiche Mitarbeit und Zusammenarbeit. Wir sind stolz so viele langjährige Mitarbeiter an Bord zu haben."

Dank sagte der Geschäftsführer aber auch den Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr aus dem Rohrwerk ausgeschieden und in den wohlverdienten Ruhestand oder in Rente gegangen sind. Gierl verabschiedete Willibald Schmalzl, Lothar Reindl, Waldemar Neumeier, Viktor Frank und Norbert Scharf mit den besten Wünschen für Gesundheit.

Er gratulierte den jungen Kollegen, die 2018/19 ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und weiterhin im Rohrwerk Maxhütte beschäftigt sind. "Sie haben durch Ihre Ausbildung den Grundstock geschaffen für Ihr Arbeitsleben. Und keiner kennt unsere Jungfacharbeiter besser als unsere Ausbilder, Helmut Schöpf, Jürgen Renner und Markus Rauch."

Dank für gute Arbeit

Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König dankte den Rentnern für die sehr gute geleistete Arbeit im Rohrwerk. "Ohne Ihr Fachwissen wären wir heute nicht einer der bedeutendsten deutschen Hersteller von nahtlosen Stahlröhren." Deshalb sei eine eigene Ausbildung eine wichtige Investition in die Zukunft.

König beglückwünschte alle Azubis zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung. Bei den Betriebsjubilaren bedankte er sich für die Treue zum Rohrwerk. Im kurzen Rückblick erwähnte er auch das Jahr 1978 mit dem großen Stahlarbeiterstreik für die 35-Stunden-Woche. Auch das Rohrwerk unterstützte dies damals mit einem Warnstreik.

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