Die Rede ist vom Kurs O 15 der Berufsfachschule für Krankenpflege St. Anna in Sulzbach-Rosenberg, dessen Teilnehmer, wie der Vorstand des Kommunalunternehmens Klaus Emmerich betonte, am Wendepunkt stehen zwischen Krankenpflegeschüler und jetzt fertigem Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. -pflegerin. Dazu gratulierte er den 22 erfolgreichen Absolventen und drückte ihnen seine Wertschätzung aus. Er nannte den Pflegeberuf den Beruf der Zukunft, der die vielfältigsten Möglichkeiten der weiteren Entwicklung und Entfaltung bieten würde.
Alle so freundlich
Landrat Richard Reisinger sprach im Namen des gesamten Verwaltungsrates sowie des Bürgermeisters und zollte Respekt für die Entscheidung zu diesem anstrengenden Beruf. Er erzählte schmunzelnd, dass er aus der Bevölkerung immer höre, "im Sulzbacher Krankenhaus waren alle so freundlich", das werde noch vor dem hervorragendem Essen und der Qualität der medizinischen Leistung genannt.
Anschließend gaben die Teilnehmer des Abschlusskurses einen lustigen Rückblick auf ihre Ausbildung und verglichen sie gleichzeitig mit der früherer Zeiten. Denn es haben sich nicht nur die Namen der Mädchen geändert. Helga oder Betti heißt heute niemand mehr, und auch das Spicken, die Beschäftigung in den Pausen, die Unterrichtsgestaltung und der Ablauf des praktischen Examens waren früher ganz anders.
Dann wurde es wieder ernst: Schulleiter Hans-Jürgen Bruhn und Klassenlehrerin Lydia Hölzle überreichten die Abschlusszeugnisse. Einzeln kamen die Absolventen dazu auf die Bühne und nahmen Zeugnis und Glückwünsche in Empfang. Mit einem Notendurchschnitt von 1,3 hatte Roksana Rejzowicz das beste Ergebnis erzielt.
Zur bestandenen Prüfung hatte auch Medizinaldirektorin Dr. Christine Endres-Akbari gratuliert und betont, dass es außergewöhnlich sei, wenn sich ein so kleines Haus eine Krankenpflegeschule leisten würde. Doch dies sei heute kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit.
Nach dem Essen, das man am Büfett auswählen konnte, folgte der Dank der Abschlussklasse. Die Klassensprecherinnen Ramona Schieder und Leonie Kerler vergaßen niemanden, der sie während der vergangenen drei Jahre in ihrer Ausbildung begleitet und betreut hatte und überreichten dafür Geschenke.
Eine echte Show
Was sich die Klasse O 16, also die nächstjährigen Absolventen, da hatte einfallen lassen, war eine echte Show. Keiner hätte erwartet, dass sich so etwas in einem Krankenhaus während des Nachtdiensts abspielen könnte. Die Zuschauer waren begeistert von diesen Sketchen, von Männerballett und Rap und forderten eine Zugabe.
Die O 16 war auch verantwortlich für den Tischschmuck, für einige Nachspeisen, die Schülerzeitung sowie Foto- und Filmaufnahmen. Dafür bedankte sich Schulleiter Hans-Jürgen Bruhn zum Schluss ganz besonders, beendete den offiziellen Teil des Abends, der aber noch lange bei Musik und Tanz weiterging.












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