25.06.2018 - 13:35 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Stiber verteidigen die Stadt

Einmaliges bietet heuer das Stiber-Feldlager auf der Schanze. Aber auch vieles, von dem die Besucher hoffen, dass sie es beim Altstadtfest im nächsten Jahr noch einmal erleben dürfen.

'Waffendrill

(mfh) Dicht gedrängt stehen die Zuschauer. Wohin soll man zuerst blicken? Auf drei Ebenen zeigt die Feuertruppe „Ardere Lilium“ ihre neu konzipierte Show. An der alten Stadtmauer tanzt das wechselnde Flammenlicht. Der Feuerkorb erweckt den Eindruck, als ob sich ein gleißender Lavastrom über den Abhang des Stadtgrabens ergießt. Ein beeindruckendes Schauspiel einer jungen Truppe, die mittlerweile weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt ist.

(mfh) Dicht gedrängt stehen die Zuschauer. Wohin soll man zuerst blicken? Auf drei Ebenen zeigt die Feuertruppe „Ardere Lilium“ ihre neu konzipierte Show. An der alten Stadtmauer tanzt das wechselnde Flammenlicht. Der Feuerkorb erweckt den Eindruck, als ob sich ein gleißender Lavastrom über den Abhang des Stadtgrabens ergießt. Ein beeindruckendes Schauspiel einer jungen Truppe, die mittlerweile weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt ist.

Bildergalerie: Stiber verteidigen Sulzbach-Rosenberg

Am Vormittag des Samstags herrschte dagegen eine sehr andächtige Stimmung. Norbert Riha leitete durch die mittelalterliche Gebetsandacht in lateinischer Sprache. Ergriffen von lateinischen Gesängen wurde gemeinsam das Paternoster, das Vaterunser, gebetet, das man in einer gedruckten Gebetsabfolge auch mitlesen konnte.
Am Nachmittag zeigten Zimmerer, wie man mit der Axt aus einem Baumstamm einen quadratischen Balken schlägt. Ein Steinmetz meißelte das Stiber-Wappen in Stein. Die Lagernden zeigten altes Handwerk. Unterdessen stand der Künstler Roman Friedrich Rede und Antwort und stellte auf der alten Druckerpresse zweifarbige Drucke her, die er auch signierte. Die gemeinsame Tafel der Lagernden in Erinnerung an das Friedensmahl im Jahre 1504 war ein besonderes Erlebnis für Zuschauer und Teilnehmer.
Für das musikalische Mittelalter-Ambiente sorgten die Spielleut Eichelheer, eine tolle Band, die viele Besucher auf der Schanze auch nächstes Jahr wieder gerne sehen und hören würden.
Am Sonntagnachmittag wurde die Stadt verteidigt. Es wurde ein sehr lehrreicher Waffendrill vorgeführt, und bei den anschließenden Showkämpfen mit Stock und Schwert wirkte so mancher Hieb durchaus sehr ernst.
Im Stadtgraben auf der Schanze haben die Mitglieder des Stiber-Fähnleins ihren Beitrag zum Altstadtfest auf ein neues Level gehoben. So mancher Besucher zählt schon heute die Tage bis zum nächste Altstadtfest.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.