14.02.2020 - 14:51 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Strickerinnen als Spenden-Stars

Es gibt großzügige Spenden von der CSU-Frauenunion, Schall'ke 62, dem Motorradstammtisch Zum Wulfen und fleißigen Strickerinnen: Die Initiative "Menschen in Not erreichen" (MEINE) ist von dieser Spendenbereitschaft schier überwältigt.

Die Freude ist groß: Vorsitzender Manfred Lilla (links) freut sich mit seinen Vorstandsmitgliedern über den Besuch und die vielen großzügen Spenden für die Initiative.

Nachdem Vorsitzender Manfred Lilla im Café Schmidt Spender und Mitglieder der Initiative MEINE willkommen geheißen hatte, überreichte Gisela Schulenberg im Namen aller Strickerinnen den außergewöhnlichen Betrag von 1100 Euro. Den Mitgliedern verschlug es fast die Sprache.

Das ganze Jahr über griffen Gisela Schulenberg, Sigrid Bauer, Jutta Zimmermann, Sarah Ruthardt, Johanna Dehling, Andrea Ewig und noch einige Damen im Hintergrund zu Nadel und Faden und strickten in ihrer Freizeit Mützen, Schals und Socken, um diese zum Weihnachtsmarkt am Hochofen, für einen guten Zweck zu verkaufen.

Aus eigener Tasche

Unabhängig von den vielen Hundert Arbeitsstunden hatten all diese Damen auch alle Materialien aus eigener Tasche bezahlt und sogar zusätzlich einen Bücherbasar eingerichtet. Diese bewundernswerte Aktion kam schon zum wiederholten Male der Initiative zugute, und Gisela Schulenberg versprach, auch im Jahr 2020 mit ihren Damen fleißig zu stricken. Inge Bauer und Bianca Sommer von der CSU-Frauenunion übergaben erneut 200 Euro, die aus dem Erlös vom Kaffee- und Kuchenverkauf auf dem Altstadtfest stammen. Ein guter Kontakt mit MEINE besteht auch hier schon seit Jahren.

Der 2. Vorsitzende von Schall'ke 62, Thomas Leicht, und Kassier Alfons Speckner übergaben ebenfalls 200 Euro. Der älteste Freizeitfußballklub der Stadt sammelte an seiner Weihnachtsfeier zum wiederholten Male für MEINE.

Auch Bernhard Haasmann vom Motorrad Stammtisch Zum Wulfen aus Kauerhof überbrachte 110 Euro als Spende. Die Clubmitglieder hatten ihren Verkaufsstand am MH-Weihnachtsmarkt neben den Strickerinnen und entschlossen sich spontan, ebenfalls der Initiative zu spenden.

Die Not lindern

Nach den Spendenübergaben bedankte sich Manfred Lilla bei allen und umriss kurz, was und wen die Initiative MEINE schon unterstützt hat und was momentan ansteht. "Die Hilfe soll jedoch nicht nur mit finanziellen Mitteln geschehen, sondern wir wollen vor allem mit materiellen Dingen die Not lindern", erklärte er.

Falls zuständige Behörden keine Hilfe leisteten, unterstütze man zum Beispiel den Kauf von Grundnahrungsmitteln, Bekleidung, Schuhen oder mal einer Busfahrkarte. "Auch einen Zuschuss zum Kauf eines notwendigen Kühlschrankes oder einer Waschmaschine geben wir. Wenn es sich um Sachgegenstände handelt, werden diese bei unseren heimischen Geschäften erworben, die uns auch unterstützen."

Es sei schwierig, Bedürftige zu erreichen, teils aus Datenschutzgründen, aber auch, weil die Hemmschwelle dieser Menschen, um Hilfe zu bitten, sehr hoch sei. Besonders stolz, so Lilla, sei MEINE darauf, dass alle eingehenden Spenden, ohne anfallenden Nebenkosten oder Verwaltungsgebühren (diese werden von den Mitgliedern privat bezahlt) an Not Leidende weitergegeben werden. Er dankte abschließend allen Spendern und Gönnern, die diese Tätigkeit erst möglich machten.

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