08.11.2019 - 16:44 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Viel Arbeit wartet auf das Sulzbach-Rosenberger Christkind

Sulzbach-Rosenberg hat ein neues Christkind und einen neues Prädikat. Das Christkind heißt Lucy Strobel, das Prädikat "Stadt der Weihnachtsmärkte". Gleich vier verschönern die Adventszeit, das Christkind wird bei allen tätig sein.

Umrahmt vom Bürgermeister und den Organisatoren der Weihnachtsmärkte präsentiert sich das neue Christkind Lucy Strobel im Rathaus erstmals der Öffentlichkeit.
von Joachim Gebhardt Kontakt Profil

"Ich mache den Kindern so gerne Freude", strahlte das Christkind im Rathaus, als Nina Mutzbauer vom Stadtmarketing das personifizierte Weihnachtssymbol dem Bürgermeister und den Weihnachtsmarktveranstaltern vorstellte: Lucy Strobel kommt aus dem Umland, genauer aus Iber, und liebt Ballett und Gardetanz. Sie freut sich auf die repräsentative Aufgabe und wird ihre Arbeit vermutlich beim Krippenweg-Auftakt beginnen.

Nicht mehr zeitgemäß

Auf dem Annaberg wird das Winter-Anna-Fest sicher wieder viele Hundert Besucher anlocken mit seiner einmaligen Atmosphäre.

Bürgermeister Michael Göth verwies auf die Neuerung, dass der bisherige Pro-Su-Ro-Markt nun auf der Schanze stattfindet. Seit fast einem Jahr ist es schon amtlich: Stiber-Fähnlein und das Wirtschafts- und Kulturforum Pro-Su-Ro haben ein neues Konzept ausgearbeitet. Im Kern ging es darum, dass der Sulzbacher Weihnachtsmarkt am Luitpoldplatz zusehends an Attraktivität verloren hatte.

Von der nicht mehr zeitgemäßen Präsentation rund um den Löwenbrunnen wechselt das Wirtschafts- und Kulturforum gemeinsam mit der Historischen Gruppe auf die Schanze an den Stadtgraben, wo beim Altstadtfest auch immer das große Stiber-Feldlager aufgeschlagen wird. Beide Veranstalter eint eine Hoffnung: "Wir versprechen uns von diesem Wechsel und einem neuen Konzept einen echten Gewinn für die Stadt, weil von diesem beeindruckenden Ambiente sicher viele Besucher angelockt werden". Jetzt könne sich Sulzbach-Rosenberg als "Stadt der Weihnachtsmärkte" etablieren, war die Idee dahinter: Neben dem "Winter-Annafest" der Pfarrei St. Marien am ersten, der Rosenberger Dorfweihnacht am zweiten und dem Hochofen-Weihnachtsmarkt am vierten Adventswochenende kommt jetzt ab 2019 der neue Sulzbacher Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende dazu.

Laufen soll das Ganze von Donnerstag bis Sonntag in natürlich-historischer Atmosphäre mit vielen Angeboten, die zum dortigen Ambiente und zur Weihnachtszeit passen Auf dem Areal soll bereits die Einfahrt ab dem Pflasterzollhaus mit Buden, Zelten und weihnachtlicher Dekoration versehen werden. In unmittelbarer Nähe der Stadtmauer könne bei Fackelschein und entsprechendem kulturellen Angebot ein einzigartiger Weihnachtsmarkt entstehen, der sich von anderen abgrenzt.

Großes Angebot

Gerade im kulturellen Bereich werde sich nach Angaben der Kooperationspartner mit einem bewirteten Zelt, dem Auftritt von Jacks Heroes, MuK-Musikgruppen, Feuershow, Märchenstunden oder alter Handwerkskunst eine ganze Menge tun. Kutschfahrten durch die Altstadt sollen als zusätzliche Attraktion angeboten werden. Zum Konzept gehört auch die Berücksichtigung von einheimischen Anbietern, Fieranten und Vereinen. Angebote sollen möglichst nicht gedoppelt werden, alles soll in der Budenstadt einer gewissen Dekorationsstruktur folgen. Vorherrschend ist historisch-weihnachtliches Ambiente mit etwas Interpretationsmöglichkeit.

Offen für neue Ideen

"Wir werden den Charakter des neuen Marktes in kein allzu enges Korsett pressen, wir lassen Ideen einfließen und Änderungen zu. Das Angebot soll auch von der Flexibilität leben", fassten die Ausrichter zusammen.

Info:

Vier Weihnachtsmärkte

29./30. November: Winter-Anna-Fest mit Adventsmarkt auf dem Annaberg

7./8. Dezember: Rosenberger Dorfweihnacht in der Ortsmitte

12. bis 15. Dezember: Weihnachtsmarkt Auf der Schanze

22. Dezember: Weihnachtsmarkt auf der Hochofenplaza.

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