Die vier jungen Musiker hatten ein reizvolles, vielfältiges Programm vorbereitet. Wegen plötzlicher gesundheitlicher Schwierigkeiten musste das Konzert später auf die Hälfte gekürzt werden. Anno Nimvs hat aber versprochen, wieder in Sulzbach-Rosenberg aufzutreten, damit man sich auch an den anderen musikalischen Kleinodien erfreuen kann, die jetzt nicht gespielt werden konnten.
Bei der lebendigen und spritzigen „Sonata decima“ von Dario Castello, Henry Purcells „O let me weep“, den hoch virtuosen „Folias“ von Andrea Falconieri und Elisabeth Jaquet de la Guerres ausdrucksstarker „Cantate“ zeigten die vier jungen Musiker, dass sie perfekt aufeinander eingespielt sind. Da genügte ein kurzer Blick, ein schnelles Nicken, um die kleinsten Nuancen abzustimmen.
Der hiesige Cembalist Andreas Schmidt spielte mit erlesener Eleganz, Maria Krampe die Barockvioline mit Ausdruck und Emotion. Johann Krampe wechselte zwischen Barockvioloncello und Viola da Gamba. Auf beiden Instrumenten verzauberte er mit seinem weichem und zugleich charakteristischen Ton. Anne Richter-Manza spielte teils Blockflöte, bei anderen Stücken sang sie mit ihrem warm getönten Sopran. So entstanden stets unterschiedliche und abwechslungsreiche Klangfarben.
In den nächsten Tagen wird Anno Nimvs sich beim renommierten Deutschen Musikwettbewerb in Nürnberg mit den besten Nachwuchsmusikern Deutschlands messen. Mit kräftigem Applaus wünschte das Publikum den jungen Musikern bei diesem Meilenstein ihrer Karriere viel Erfolg.













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