Gleich zwei Einweisungen an einem Tag hatten die Beamten der Polizeiinspektion am Montag zu bearbeiten: Gegen 18.30 Uhr rastete ein 31-Jähriger in der Adalbert-Stifter-Straße aus. Gegenüber seiner Ehefrau und einer weiteren Bekannten wurde er zunächst verbal aggressiv, das gipfelte dann darin, dass er ein etwa 20 Zentimeter langes Küchenmesser nahm und versuchte, sich das Messer in den Bauch zu rammen.
Geistesgegenwärtig schlug die Bekannte, die zu Besuch war, dem Mann das Messer aus der Hand, woraufhin dieser aus dem Haus stürmte, vor dem Anwesen weiterhin äußerst ungehalten war und mit Flaschen um sich warf.
Er wurde in Gewahrsam genommen und, nachdem er weiterhin Suizidgedanken äußerte, mit dem Rettungsdienst in Begleitung der Polizei ins Bezirksklinikum nach Regensburg gebracht.
Dies sollte für die Beamten aber nicht die letzte Fahrt in die Bezirkshauptstadt sein: Gegen 21 Uhr wurde ein 19-Jähriger in der Herzogstadt von der Polizeiinspektion besucht, weil er per Whatsapp seiner Ex-Freundin angedroht hatte, sich umzubringen und, falls sie nicht zu ihm zurückkehre, würde er sie "mitnehmen".
Als die Streifenbesatzung den jungen Mann antraf, machte dieser den Eindruck, als ob er "völlig durch den Wind" sei, wie die Beamten in ihrem Bericht vermerkten. Er äußerte weiterhin Selbstmordgedanken und blieb auch bei seiner Äußerung, seiner Ex-Freundin etwas antun zu wollen. Deshalb wurde erneut der Rettungsdienst bemüht und von der Polizei nach Regensburg ins Bezirksklinikum begleitet.













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