07.03.2022 - 07:11 Uhr

Sydney Harbour Bridge stundenlang gesperrt

„Dramatischer Crash“ im Berufsverkehr. Ein SUV stößt frontal mit einem Van zusammen. Drei Menschen werden verletzt. Acht Fahrspuren der weltberühmten Sydney Harbour Bridge werden für mehrere Stunden gesperrt.

Nur noch ein Stück Wrack: Eines der Fahrzeuge ging nach dem Unfall sofort in Flammen auf. Bild: Steven Saphore/AAP/dpa
Nur noch ein Stück Wrack: Eines der Fahrzeuge ging nach dem Unfall sofort in Flammen auf.

Nach einem schweren Unfall ist die weltberühmte Sydney Harbour Bridge mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt worden. Ein SUV sei mitten im morgendlichen Berufsverkehr frontal mit einem Van zusammengestoßen und habe sich daraufhin überschlagen, so die Nachrichtenagentur AAP.

Das Fahrzeug ging sofort in Flammen auf, von der Brücke stieg dichter schwarzer Qualm auf. Der Van prallte infolge des Unfalls mit einem weiteren Wagen zusammen. Medien in Australien sprachen von einem „dramatischen Crash“.

Augenzeugen eilten zu den Unglückswagen und halfen den Insassen. Drei Menschen wurden verletzt. Wie durch ein Wunder sei aber niemand ums Leben gekommen, hieß es. Der Verkehr in dem Gebiet kam völlig zum Erliegen. Erst nach drei Stunden wurden die acht Fahrspuren der Brücke, die das Zentrum der Millionenmetropole mit den nördlichen Vororten verbindet, wieder geöffnet. In knapp zwei Wochen feiert das berühmte Bauwerk, das zusammen mit dem Opernhaus zu den Wahrzeichen Sydneys gehört, seinen 90. Geburtstag.

Polizeiangaben zufolge soll der Unfallverursacher den SUV kurz zuvor im Zentrum von Sydney gestohlen haben und dann mit hoher Geschwindigkeit über die Hafenbrücke gefahren sein. Der Mann wurde im Krankenhaus von Beamten bewacht.

Bericht AAPBericht ABC

Bericht AAP

Bericht ABC

© dpa-infocom, dpa:220307-99-414041/3

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.