10.09.2018 - 10:35 Uhr
TännesbergOberpfalz

Ausnahmezustand in Tännesberg

Wenn Wetter und die Angebote stimmen, sind das beste Voraussetzungen für eine sehr gelungene Veranstaltung wie am Sonntag beim 13. Regionalmarkt in Tännesberg.

Der Regionalmarkt war wieder sehr gut besucht.
von Erich SpickenreitherProfil

Bereits nach der Begrüßung am Vormittag drängten sich viele Besucher an den Ständen der 24 Anbieter vorbei, die am Schluss des Tages alle für sich eine rundum zufriedene Bilanz ziehen konnten. Monika Ermer aus Winklarn mit langlebigen, ökologischen und regionalen Angeboten fand ihre Interessenten am Stand als zugänglich, nett und aufgeschlossen, war mit dieser Aussage ganz bestimmt nicht allein.

Am Nachmitag herrschte der Ausnahmezustand in der bayerischen Modellgemeinde Biodiversität, die an diesem Tag ihrem Namern alle Ehre machte. Unter die Zuschauerströme hatten sich auf vier Segwayfaher aus Österreich und einer aus der Schweiz gemischt, die eigens aus Mossbach nach Tännesberg gekommen waren.

In der Raiffeisenstraße und am Marktplatz war das Angebot an regionalen Produkten groß. Kaum zu glauben, wie viele verschiedene bunte Sorten an Kortoffeln es gibt. Für die kalte Jahreszeit hatte der Schafhof Müller außer Käse, handgesiedeter Seife, Lammwürsten, Fellen auch Filzpantoffel zum Verkauf. Am Streuobsthof Bernhard konnte man nicht vorbeigehen. Honig, Honigliköre, alles rund um Bienen und Honig gab es am Lerauer Bienenweiler sowie beim Imker- und Bienenzuchtverein Kaltenbrunn.

Gefragt waren auch die Tännesberger Spezialitäten der Metzgerei Ebnet, der Tännesberger Jäger, der Landmetzgerei Schneider, der Familie Schwarz, der Naturparkbäckerei Spickenreither, der bunten Kartoffeln von Martin Wittmann, der Hocker, Leder-und Drechselarbeiten von Maria Spickenreither und die Holzartikel von Norbert Zimmet, ganz besonders aber die Emmer- und Kirwakuchen und Kücheln der Landfrauen mit neuen Rekordzahlen: 160 Kuchen und 600 Kücheln.

Bei Radsport Eckl interessierten sich viele für die E-Bikes, machten auch gleiche eine Probefahrt. Mit seiner Landmaschinenausstellung mit Traktoren hatte Motoren Hartinger aus Kleinschwand auf sich aufmerksam gemacht. An einem eigenen Stand warb die Biodiversitätsgemeinde Tännesberg für sich.

Bei zwei Führungen um 14.30 Uhr musste man sich zwischen einer Kräuterführung und einer Biodiversitätstour entscheiden. Ganz groß eingeschlagen hatten die Kirwapaare und Kirwakids aus Woppenrieth mit ihren Volkstänzen um 13.30 und 15.30 Uhr.

Der Regionalmarkt in Tännesberg hatte am Sonntag alle Erwartungen weit übertroffen und dürfte dem Veranstalter Mut gemacht haben.

Beim Regionalmarkt in Tännesberg bleiben keine Wünsche offen.

Beim Regionalmarkt in Tännesberg bleiben keine Wünsche offen.

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