13.12.2018 - 14:23 Uhr
TännesbergOberpfalz

Mit dem Christkind ist nicht zu spaßen

Das Theaterstück der Grundschüler trägt den Titel "Ein Christkind sollte schön sein". Die siebenjährige Gabi malt das Jesuskind mit einer roten Nase und abstehenden Ohren. Zur Strafe gibt es keine Geschenke.

Mit dem Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" eröffnen Grundschüler in der Aula ihre Adventsfeier.
von Erich SpickenreitherProfil

Die Besucher der Adventsfeier der Grundschule hatten in der Schulaula ihre große Freude am Stück. Förderlehrer Wolfgang Bäumler hatte es mit den Schülern der AG Schulspiel mustergültig einstudiert. Rektorin Ulrike Uhlemann begrüßte dazu auch Bürgermeister Max Völkl und vom Elternbeirt Vorsitzende Edeltraud Zitzmann, die mit ihren Helferinnen bereits um 17 Uhr zu einem üppigen Büfett eingeladen hatte.

Mit ihrem Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" stimmten die Grundschulkinder auf die Adventsfeier ein, in die auch diesmal der Kindergarten "St. Martin" eingebunden war. Leiterin Manuela Hinkel begleitete die Vorschulkinder bei den Liedern "Schnibi, schnabi, schneib'n" und "Schneeflöckchen, Weißröckchen" auf dem Akkordeon. Die Erst- und Zweitklässler unter Leitung von Lehrerin Karin Uhl erfreuten die Besucher mit dem "Sternentanz" und sagten zu ihnen: "Mein Weihnachtsstern leuchtet weit, freut euch ihr Leut'."

"Ein Christkind sollte schön sein", so lautete der Titel des Theaterstücks, das Bäumler ausgewählt hatte. Anna-Lena Zitzmann erzählte von der siebenjährigen Gabi. Diese hatte mit ihrer Zeichnung vom Christkind mit einer roten Nase und abstehenden Ohren nicht nur bei ihrer Mutter für Ärger gesorgt. Vom Oberhimmelspförtner war zu hören, dass sich das Christkind eingeschlossen habe. Zur Strafe ordnete er an, dass alle Kaufhäuser auf der Welt keine Weihnachtsgeschenke an die Kinder mehr ausgeben dürfen. Kinder äußerten gegenüber ihren Eltern ihre Weihnachtswünsche, erfuhren aber beim Einkaufsbummel wiederholt vom Verbot des Christkinds. Gabi bekommt auch die Wut der Nachbarskinder zu spüren, schreibt dann mit einem Postboten einen Brief an das Christkind. Sie entschuldigt sich darin und verspricht, es nicht mehr zu tun und wirft dann den Brief in den Himmelsbriefkasten. Es folgt eine Wende in der verfahrenen Geschichte: Weihnachtsgeschenke dürfen wieder ausgegeben werden. Der Wunsch der talentierten Laienspieler: "Frohe Weihnachten" und "Seid nett zueinander!". Zur Entspannung folgten zwei Instrumentalstücke: "Ihr Kinderlein kommet" und "Oh du fröhliche..." von Nina Winderl und Emma Zitzmann auf der Gitarre, außerdem "Süßer die Glocken..." von Aaron Kleber auf der Steierischen. Den Schlusspunkt dieser Adventsfeier setzen die Dritt- und Viertklässer mit dem Gedicht "Die Weihnachsmaus" von James Krüss.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.