10.07.2019 - 11:47 Uhr
TännesbergOberpfalz

Getreide für 140.000 Semmeln

"Herzlich willkommen bei uns auf dem Bauerhof" steht auf einer Tontafel von Martin und Christine Kick. Diese Herzlichkeit erleben Tännesberger Grundschüler beim Besuch.

Martin und Christine Kick (links) gaben den Grundschülern einen Einblick in die Arbeit auf ihrem Bauernhof. Die Kinder sowie die Lehrer Karin Uhl und Thomas Troidl waren von der Führung sehr angetan. Ein Thema ist Getreide und was man daraus alles machen kann.
von Erich SpickenreitherProfil

"Acht Bauernhöfe im Landkreis öffnen in diesen Tagen ihre Türen, um den Schülern einen Einblick ins Leben auf einem Bauernhof zu ermöglichen", sagte die Kreisbäuerin aus Kleinschwand zu der Aktion des Bauernverbandes. Martin und Christine Kick hatten für diesen kurzweiligen Vormittag ein abwechslungsreiches, informatives Programm zusammengestellt. "Was unsere Kühe fressen, bauen wir auf einer Fläche von 75 Hektar selber an", nahm der Landwirt die interessierten Schüler auf der ersten Station mit, um dann mit Ehefrau Christine zu erläutern, was man zum Essen braucht.

Auf Tischen waren Getreidesorten aufgelegt, darunter auch das alte Getreide Emmer und Dinkel. Bei den Schätzungen, wie viele Semmeln auf einer bestimmten Fläche aus Weizen hergestellt werden können, lagen die Ergebnisse oft weit auseinander: Es sind 140.000 auf der Größe eines Fußballfeldes.

"Junges Futter und ein gesundes Bett brauchen Kühe, wenn sie viel Milch geben sollen", meinte Kick. Die Familie kümmert sich um 80 Milchkühe. Mit bis zu 35 Litern Milch pro Tag danken es die Wiederkäuer.

Dann sahen die Buben und Mädchen, was die Vierbeiner zum Fressen bekommen. Ihr Futter erhalten sie als Mischration, da die leichter verdaulich ist. Beim Rundgang gab es einen Blick in die Entbindungsstation und auf den Milchroboter. Für Martin Kick ist der Computer eine große Hilfe, weil er ihm über jede Kuh zu jederzeit wichtige Daten liefert. Von Christine Kick erfuhren die Grundschüler an der letzten Station, was aus der Milch hergestellt werden kann wie zum Beispiel Butter.

Auf Christines Frage "Jetzt habt ihr Hunger?", kam ein lautes "Ja". Vorbereitet waren verschiedene Brote. Bei der großen Auswahl von Spielmöglichkeiten danach zeigte es sich, dass ein Spielzeug nicht unbedingt teuer sein muss. Das Herumtollen auf einem großen Strohhaufen hatte es den Kindern besonders angetan.

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